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ZENTRALALPENWEG 02

Mittlerweile bin ich vom Grenzlandweg 07 am Hochwechsel auf den Zentralalpenweg dem ich nach Feldkirch folgen werde gelangt. 


Meine Tagesetappen bisher:

04.08.2016

Hochwechsel – Alpl Waldheimat

05.08.2016

Alpl – Sommeralm 

06.08.2016

Sommeralm – Fensteralm

07.08.2016

Fensteralm – Steinplan

08.08.2016

Steinplan – Knaudachthörl

09.08.2016

Knaudachthörl – Hohentauern

10.08.2016

Ruhetag / Schlechtwetter

11.08.2016

Hohentauern-Reiterecksattel

12.08.2016

Reiterecksattel-Planneralm

13.08.2016

Planneralm-Rudolf Schober Hütte

14.08.2016

RS Hütte-Gollingscharte (über Kaiserscharte)

15.08.2016

Gollingscharte-Obertauern

16.08.2016

Obertauern-Tappenkarsee

17.08.2016

Tappenkarsee-Bad Hofgastein

Projekt OE-3000 |Südalpenweg 03 | Nassfeld – Bad Radkersburg

Tage am Trail: 17 
Kilometer 650 von 3000

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Am Weg nach Thörl/Maglern genauer am Kaplinberg kommt mir in einem recht dunklen Waldstück mitten am Forstweg ein Braunbär entgegen. Wir begegnen uns in einer Kurve, der Bär hat seine Schnauze am Boden und nimmt mich erst spät wahr. Er bleibt stehen und bevor ich auch nur irgendwas herausbringe zischt er ins Unterholz ab. Das Brechen der Äste durch seine Flucht ist noch einige Zeit zu hören. Ich kann es nicht glauben und brauche etwas um die Situation einzuordnen. Mein Körper ist mit Adrenalin erfüllt. Mit einer Bärenbegegnung hätte ich hier im italienisch-österreichischen Grenzgebiet nie im Leben gerechnet. Man schätzt die Bärenpopulation in dem Gebiet auf nur ungefähr 7-10 Tiere.
Aus nunmehr genau 5 Bärensichtungen seit 2011 konnte ich bisher leider noch keine Aufnahmen von einem der Tiere machen, möchte aber trotzdem keine der Begegnungen missen. Jedes Mal ein ganz besonderer Moment.

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Die weiteren Abschnitte durch die Karawanken vorallem im Bereich Mittagskogel, Hochstuhl, Klagenfurter Hütte und Koschuta fand ich landschaftlich besonders reizvoll, leider war der Weiterweg durch den Gratschenitzengraben durch Bauarbeiten an einer Autobahn nicht möglich und somit musste ich wieder absteigen und die Talvariante zum Rosenbachsattel nehmen.
Am Petzten (Feistritzer Spitze) befand ich mich früh abends das letzte mal am 03er auf über 2100 Meter. Die Wanderung entlang des Hochplateus und am nächsten Tag nach Bleiburg haben ebenfalls einen besonderen Eindruck hinterlassen. Ich liebe es im Abendlicht über der Baumgrenze zu wandern, auf dieser Tour immer allein auf weiter Flur.

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Während in weiten Teilen Österreichs Unwetter wüteten hatte ich auf meinem weiteren Weg durch das steirische Weinland mit großer Hitze zu tun. Mein Weg führt meist auf Straßen durch die Weinberge, ab und zu unterbrochen durch ein kurzes Waldstück. Über Leutschach, Spielfeld und Mureck geht es nun endgültig flach am Murufer durch schattigen Auwald  nach Bad Radkersburg.

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