Allgemein

Ausrüstungsliste Projekt OE-3000 2016

Mein Baseweight liegt derzeit bei 5,2 Kilo, ohne der Kleidung die ich am Körper trage, ohne Essen und Wasser (Verbrauchsmaterialien). Im Durschnitt werde ich Nahrung für 3-5 Tage bei mir haben.

Auf Grund der hochalpinen Teilabschnitte, vor allem am Zentralalpenweg, werde ich unterwegs noch Steigeisen, Eisaxt und andere Gletscherausrüstung entgegennehmen.

Durch die Gletscherausrüstung kommen ca 1,5 Kilo zusätzlich in den Rucksack.

Das Maximalgewicht liegt bei in etwa 11 Kilo, inkl. 4 Tagen Essen und 1L Wasser.

Detaillierte  Ausrüstungsliste (pdf)


Outdoor Küche-Wie versorge ich mich auf einer Weitwanderung

Ernährung ist ein sehr individuelles Thema, deshalb möchte ich in diesem Artikel nur auf einzelne unterschiedliche Möglichkeiten und meine persönliche Handhabung aufmerksam machen.
Grundüberlegungen vor einer mehrtägigen Tour:

  • Was möchte ich essen?
  • Welche Versorgungsmöglichkeiten gibt es während der Tour?
  • Wie kann ich meine Nahrung zubereiten?
  • Wie sieht es mit der Brennstoffversorgung aus?
  • Ist ein Kocher überhaupt sinnvoll, wenn ja welcher (siehe vorigen Punkt)
    aus dem Archiv zum Thema „ohne Kocher“ Going stoveless I & II

Mittlerweile gibt es ein sehr großes Angebot an fertigen Trekking-Mahlzeiten. Meist handelt es sich um  Gerichte die durch den Gefriertrocknungsprozess haltbar gemacht werden und mit Beimengung von Wasser rehydriert und essbar gemacht werden. Für längere Wanderungen sind die Kosten für solche Nahrung recht hoch, und die Abwechslung lässt nach wenigen Tagen auch zu wünschen übrig. Solltet ihr euch für diese Variante entscheiden gibt es nur einen Tipp von mir: unbedingt vorher kleinere Mengen bestellen und ausprobieren! Weiters reichen die „single servings“ meist nicht aus, mir war die 2 Portionen Packungen noch nie zuviel. Um Platz und Gewicht zu sparen, packe ich die eingeschweiste Nahrung meist in einfache Zip-Loc Beutel um, das spart bis zu 80 Gramm pro Mahlzeit und veringert das Volumen. Gebrauchte Zip-Locs kann man wiederverwenden oder in weiterer Folge als Müllbeutel verwenden. Durch beigabe von Olivenöl lassen sich noch hochwertige Fette und zusätzliche Kcal rausholen.

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Ich verwende unterwegs am liebsten einen Spiritus Kocher mit Windschutz in Kombination mit einem „pot cozy“ der den Topf nachdem er vom Kocher genommen wurde Isolierung bietet, um die Nahrung noch einige Minuten ziehen lassen zu können. Auf diese Art kann man mit wenig Brennstoff auch Nahrung zubereiten die etwas länger brauchen würde. Spiritus bekommt man in den meisten Gegenden auch leichter als Gaskartuschen. Für mich hat sich der „Caldera Cone“ am stärksten bewährt, ist zwar nicht der leichteste aber ich mag das System in dem der Windschutz gleichzeitig als Topfhalterung über dem Kocher funktioniert sehr.

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Pot Cozy+900ml Titan Topf+Windschutz+Kocher+Spork+Packbeutel = 200 Gramm

Was ich unterwegs esse:

  • Frühstück: Müsli/Haferflocken etc mit Wasser oder Milch/Proteinpulver oder Riegel + Instant Kaffee
  • Snack 1: Nüsse, Trockenfrüchte, Riegel, M&Ms, Cracker, Kartoffelchips;
  • Mittag: Wenn vorhanden Tortillas mit Parmesan, getr. Tomaten od. Nussbutter; auf thruhikes ist man meistens alles gemischt und auf einmal 😉
  • Snack 2: Nüsse, Trockenfrüchte, Riegel, M&Ms, Cracker, Kartoffelchips;
  • Snack 3: Nüsse, Trockenfrüchte, Riegel, M&Ms, Cracker, Kartoffelchips;
  • Abend: Meist warm, Couscous mit diversen Gewürzmischungen, Parmesan, Olivenöl;
    oder Schnell kochende Nudeln, Kartoffelpüree, Rote Linsen mit getr. Tomaten, Suppenpulver eigenet sich hervorragend zum würzen von allem.
  • Dessert: Proteinriegel etc;

Getrunken wird meist Wasser (Aquamirra zur Entkeimung falls erforderlich) oder Getränkepulver.

Karotten, Parmesan, gekochte Eier, Salat, Avocados, sind zwar schwerer lassen sich aber auch ungekühlt für 2-3 Tage mitnehmen.

Ich emfpehle die Nahrung portionsweise abzupacken, die Versuchung zu viel auf einmal zu essen ist somit minimiert, leere Zip-Loc Beutel werden so lange es geht wiederverwendet und als Müllbeutel weiterverwendet.

Auf den meisten Weitwanderwegen ist es möglich vor Ort alle paar Tage sich mit frischem Proviant zu versorgen, eine weitere Möglichkeit ist, sich im vorhinein Pakete „postlagernd“ zu schicken. Dies erfordert etwas mehr Planung und logistischen Aufwand, kann aber davor bewahren zu viel auf einmal zu kaufen und ist hauptsächlich dann ratsam, wenn man bestimmte Ernährungsformen einhalten möchte oder muss. Ich Mische gerne beide Methoden und schicke Pakete  wenn es mir Sinnvoll erscheint.

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Nahrung für sechs Tage auf der „Te Araroa“ in Neu Seeland.

Bei meiner heurigen Tour werde ich auch manchmal auf Essen in den Hütten zurückgreifen, für rund 90 Tage unterwegs  ist das aber  zu kostspielig und unflexibel.

 

 


Tipps zur Gewichtsoptimierung bei Mehrtagestouren und Weitwanderungen

Dieser Beitrag beruht auf subjektiven Erfahrungen aus meinen bewältigten Touren. Er soll lediglich ein Anreiz sein und Denkanstöße bieten. Vergewissert euch immer selbst was ihr euch zutraut und im Rahmen der eigenen Möglichkeiten steht.

Mit diesem Artikel möchte ich mich an alle wenden, die vor ihrer ersten längeren Trekkingtour stehen, sowie an Umsteiger aber auch an bekennende „ultraleicht“ Wanderer.
Der Beitrag soll helfen, die nötigen Kenntnisse zu erlangen um ein gelungenes Erlebnis in der Natur zu ermöglichen und aufzeigen was dieses trübt. Letzteres hängt in vielen Fällen mit einem zu hohen Rucksackgewicht und dem körperlichen Trainingszustand zusammen. Du musst aber keinesfalls ein „Super-Athlet“ sein um eine Lang-Distanz-Wanderung zu bewältigen. Wichtig ist, dem Körper die notwendige Zeit zu geben, sich der ungewohnt hohen Belastung anzupassen. Dies kann ein paar Wochen dauern, man merkt selbst ob die Zeit gekommen ist, weitere Strecken zurückzulegen sofern man das will.
Beginnen möchte ich mit einigen Fakten die für einen leichteren Rucksack sprechen.

6 Vorteile eines leichten Rucksacks:

  • Weniger Gewicht am Rücken wirkt Gelenksschonender am ganzen Körper
  • Sicherer, du kannst bei Gefahr schneller agieren (Steinschlag, Gewitter, Hilfe holen, etc)
  • Leichtfüssiger unterwegs sein, du leidest nicht unter der auferlegten Last
  • Du erreichst dein Ziel ausgeruhter und kannst die verbleibende Zeit besser nutzen
  • Weniger einzelne Gegenstände, das Ende der Herumkramerei!
  • Weniger unüberlegt gekaufte Ausrüstung bedeutet geringeren finanziellen Aufwand

Leicht unterwegs zu sein heißt keinesfalls erhöhtes Risiko aufsich zu nehmen oder gar notwendige Gegenstände zu Hause zu lassen. Es bedeutet lediglich das Equipment genau zu kennen, multifunktionalität zu entdecken  und an die verschiedenen Situationen und Touren anzupassen.
Mit perfekt abgestimmter Ausrüstung ist es egal ob man 5 Tage oder 5 Monate unterwegs ist. Bei Weitwanderungen wie z.B. dem Pacific Crest Trail ersetzt man verschlissene Ausrüstung unterwegs und nimmt so gut wie nichts extra mit.

5  Schritte die dein Rucksackgewicht drastisch reduzieren:

  • Quilt statt Schlafsack
  • Schlafmatte auf die 3/4 länge kürzen bei aufblasbaren Matten Größe S wählen
  • Rucksack mit geringerem Volumen und ohne Rahmen
  • Tarp od. Tarptent statt Doppelwandzelt
  • Hygiene-  und Erste-Hilfe-Kit optimieren

Diese 5 Schritte mögen im ersten Moment Radikal und unbequem klingen, wir wollen aber dabei nicht den Nutzen aus den Augen verlieren, weniger zu Schleppen und somit  den Komfort auf der Tour deutlich zu erhöhen. Vor dem Packen empfehle ich alle Ausrüstungsgegenstände mit einer Küchenwaage zu wiegen und in eine Excel Tabelle einzutragen. So kann man genau vergleichen und ersparrt sich erneutes Wiegen vor zukünftigen Touren.
Hier findest du meine Packlisten.

Ein Quilt ist ein Schlafsack ohne Rückenteil und Reißverschluss, er hat meist eine geschlossene Fußbox und mehr Ähnlichkeiten mit einer Decke die man auch daheim verwendet. Ein Quilt kann bei kalten Temperaturen an die Unterlagsmatte befestigt werden, somit wird das Eindringen von kalter Luft verhindert. Daune isoliert nur dann, wenn sie ungehindert „loften“ kann. Daher ist sie an allen Stellen wo sie beim Liegen gegen die Matte gedrückt wird wenig wirksam. Beim Quilt lässt sich die Temperatur wesentlich besser regulieren als in einem geschlossenen Schlafsack. Kein Reißverschluss bedeutet eine Fehlerquelle weniger. Er bringt somit einen erheblichen Gewichtsvorteil gegenüber einem herkömmlichen Schlafsack. Für noch mehr Wärmeleistung und der Hygiene halber empfehle ich die Verwendung eines Innenschlafsacks aus Seide (Silk-liner). Bei reinen Hüttentouren würde man nur den Innenschlafsack benötigen. Gewicht: 350-700 Gramm.

Die Schlafmatte soll vor allem für Komfort und Isolierung des Körpers vom Untergrund sorgen. Für die Beine reicht es den leeren Rucksack und etwas extra Kleidung zur Isolierung zu verwenden. Mittlerweile gibt es sehr leichte aufblasbare Matten, je nach Gegend sollte man abwägen ob man sich für eine Schaumstoffmatte oder für eine mit Luftfüllung entscheidet. Bei letzterer unbedingt ein Reparaturkit mit einplanen. Schaumstoffmatten können so eingerollt werden, dass sie einem rahmenlosen Rucksack stabilität verleihen. Gewicht: 200-400 Gramm.

In Anbetracht dessen, dass wir von nun an weniger Tragen wollen hat der 70 Liter Rucksack endgültig ausgedient. Ultraleicht Rucksäcke haben meist einen Rollverschluss und sind somit im Volumen variabel. Selbst für eine mehrwöchige Wanderung bei der die Versorgung unterwegs gewährleistet ist, reicht ein 45-50 Liter Rucksack. Viele Hersteller bieten mittlerweile auch UL Rucksäcke mit leichten Carbon od. Titanrahmen. Wenn man das Equipment aber soweit optimiert hat, dass man unter sechs Kilo kommt kann man  auch diesen Rahmen weglassen und zu einem frameless Rucksack greifen der sich mit Nahrung und Wasser bis ca 10 Kilo (subjektiv) bequem tragen lässt. Gewicht: 300-1000 Gramm.

Bei autarken Touren, sollte man sich über seine Behausung Gedanken machen. Die Hauptaufgabe eines Zeltes sind die Elemente wie Wind und Wasser draußen zu halten. Dies kann auch mit wesentlich leichteren Tarp Systemen erreicht werden, die meist mit Trekkingstöcken in Verbindung aufgebaut werden.  Zusätzlich kann man auch einen Biwaksack verwenden und somit an klaren Abenden unter freiem Himmel übernachten. Die Vorteile eines Tarps liegen ganz klar im Gewicht, ausserdem bildet sich bei einem Tarp gar kein bzw wesentlich weniger Kondensflüssigkeit. Gewicht: 150-1000 Gramm.

DSC00422reMein Tarp/Bivy Setup am GR20 auf Korsika. Gesamtes Rucksackgewicht bei 4,5 Kilo

Hier herrscht enormes Einsparungspotential. Die wirklich essentiellen Dinge sind ganz einfach. Zahnbürste, Zahnpasta und Seife. Der Kulturbeutel mit Klettspiegel und Hängehacken kann getrost zu Hause bleiben. für diese Gegenstände reicht ein Zip-Loc Beutel mehr als aus. Oft liest man von abgesägten Zahnbürsten und dergleichen, ich verwende hingegen lieber Kinderzahnbürsten. Diese sind ebenso leicht und haben ein kleines Packmaß und von der Handhabung angenehmer. Zahnpasta und Sonnencreme sollten nur in kleinen Reisetuben mitgenommen werden. Dr. Bronners Magic Soap eignet sich auch zum Zähneputzen (am besten Pfefferminz) und ist ausserdem zur Körper und Haarpflege bestens geeignet.

Ähnlich minimal halte ich auch das Erste-Hilfe-Kit. Es besteht aus 2 Wundkompressen, Alkoholtupfer, Desinfektionsmittel, Leucotape, Schmerztabletten und Einweg-Handschuhen. Dies passt ebenfalls in einen Zip-Loc. Sollten diese Utensilien nicht mehr ausreichen benötige ich sowieso einen Arzt. Bei Touren in völliger Autarkie sollte das Kit natürlich entsprechend erweitert werden.
Wichtig ist alle Flüssigkeiten wie z.B. Wasserentkeimung, Desinfektion, Seife, etc… in sogenannten Mini-Dropper Bottles umzufüllen. Das bringt viel Platz und spart Gewicht. Gewicht 50-200 Gramm.

 

Vorschau auf den nächster Artikel: Outdoor Küche-Wie versorge ich mich optimal auf einer Weitwanderung.

Überlegt einen meiner Workshops zum Thema zu besuchen!


100 Miles of Istria 2016 Race Report

Training
I ran 1200 kilometers and 50.000 vertical meters since January 25th in preparation for the race. My biggest week was 173 kilometers with 8200m vert. The second biggest was 155 kilometers with 7100m vert. My longest training run was 70 kilometers with 3000m vert. Most runs I did where in the 25k to 50k range. I never did specific speed work or intervalls. I did some body weight training and core exercises about three times a week. In the last 2 weeks leading up to the race I stopped drinking coffee or any other caffeinated drinks and cut down time on electronic devices such as smart phones and computers.

My race mindset
I think getting away from distractions forced through computers and the internet helped a lot for a clear head on race day. I never thought further than to the next aid station for the whole race. Sometimes I had this thoughts when I am there like 40 kilometers further this and that might happen but I always could catch those thoughts and bring me back in the present moment, which was thinking just to the next cp. I believe that saved me a lot of energy. I had no mental downs throughout the entire race. I stayed positive and smiled or placed little jokes towards volunteers, runners and people along the way. I always got smiles back and that´s a huge part when it comes to staying positive for such a long race.

The day before
After my DNF at 100 Miles of Istria 2015 I decided that I want to go back and give it another try this year. So there I was back in Umag after a solid 10 weeks of training (1200km/50.000vert) from the end of January on. This time I wanted to keep everything as simple as possible beforehand so I was happy that my parents joined me on the journey and delivered me right at the front entrance of the offical race hotel. The place held all amieties you can think of so I was not distracted by doing any chores other than making the way from my room to the restaurant and back. I took a short walk to the beach front in the evening, along the tennis courts, soccer fields and closed kiosks which are about to open when holliday season starts and when I am long gone.

Race day
On race morning I met Florian, a fellow runner from Austria and first timer at the race at breakfast. We talked trail for a while and wondered how much food we should eat before. We came to the conclusion that we should not stop eating before we get tired enough for a litte pre-race nap and so we did. At noon my parents picked us up to drive us the three kilometers to town where the race bus leaves for our start destination Labin. So the race course goes from Labin back to Umag 173 Kilometers through the heart of the Istrian peninsula.

At 04:00 pm the race starts. 250 anxious runners make their way through the old town of Labin and I bet I was not the only one surprised there because of the firmly new route through town. The pace was high and I felt like on a roller coaster up and down this very narrow channels in the middle of a herd of runners. I focused on the ground to not trip over staircases leading out of buildings. After that we followed single track down to the bay and a short stretch of asphalt along the harbour. It took a bit till I was settled and wondered why everybody is going so fast at the first 6km. From the first hill we could see the Ucka Mountains raising in the distance. The sea to the right, the mountains in the front I knew this is where I want to be. By arriving at the first check point I took time to cool down my legs and head a bit, refilled my bottles and grabbed half a banana. At this point I was probaply around 40th position. There where runners behind me who did not even stop at the first cp.
I saw them again later in the race 😉

Before cp2 30k in, the sun begann to set on the horizon, I was high on on a rocky plateau out of the forest. I caught up to many runners almost effortlessly. It was not dark yet but I decided to gear up with my headlamp so I dont have to stop for that later again in the dark. I love running at night. When it gets dark I feel like a hunter chasing down lights in the distance. When approaching other runners I always take time, I try to read there strides and see how the feel. By the time arriving the climb up Vojak the highest point of the race I felt really strong uphill so I caught about 20 runners up the steep trail. I knew I should not go to hard because it is still a long way to Umag but it felt really easy. The downhill to Poklon CP3 at 42k went smooth I ran it one time before and could remember a lot from last year even it was completely in the fog back than. Arriving at Poklon I began my aid station routine which goes like two cups of coke, half a banana, one salt pill and every now and then bread with nutella. While I ate volunteers refilled my bottles.


The next section was mostly on hilly forest trails where I tried to recover a bit, so I ran, walked and ate. I felt like I am stronger in the technical sections, at least they where easier for me than the long forest roads.
The last technical section down to Buzet went very well, I ran with an Italien runner, we chatted a bit and made our way to a hall in the town center together where the cp at 89k was. The atmosphere was good, I was not too tired, we high fived and after we got our dropbags handed everyone followed his own business. I had my peronin breakfast, a change of socks, shirt and headlamp, restocked on food and out I was again towards the next cp Hum. From Buzet on, most of the technical sections are over, the climbs still steep but short and all very runable terrain. I still felt good as day broke in, ran all flats parts and small uphills and downhills. My energy on the climbs was still good but I felt my legs a bit.


My parents crewed me on the last 30 kilometers so I met them for the first time in Motovun which was great and gave my extra energy to see them there. My dad handed me the supplies I needed from my bag, mum took care of my bottles and we parted ways again. From now on I had coconut water at every cp I saw them which was super good as the day got hotter and hotter. The last cp at kilometer 157 Buje was insight, there I would see my parents for the last time till the finish in Umag. I was still in good spirtis, I felt the heat a bit but I was definitely ready for the last 13 kilometers to the finish.

The last 10k felt the hardest I would say. It was super hot on those fields and the course zigzagged on never ending dirt roads. On the last 5 Kilometers two runners past me so I finished in Umag in 13th position overall. My main goal was to finish the course in under 24 hours so I was very happy with the outcome of my first 100 mile finish.

 

Nutrition
My stomach worked solid the entire time, I mostly ate gels, bananas and some oranges. I used Tailwind (love it), water, coke(from km40) and coconut water for hydration. I had one portion of Peronin at halfway. I regularly took salt and bcaa caps during the race.

Gear
I held my gear kit pretty basic, I loved the Hokas (Challenger ATR) on the rocky terrain and wore one pair the entire race. However as the distance and heat increased the toebox was a bit too narrow for my wide feet. So my toes where not happy during the end. I changed socks once. I used the Lupine Piko headlamp during the night and a lighter one from Petzl for the second half.

 

 

 

 

 

 


Projekt OE-3000 2016

Die Idee meine nächste Weitwanderung in Österreich zu unternehmen entstand spontan, während ich eine weitere Tour in den USA in Planung hatte. Dabei wollte ich mehrere existierende Routen und Wege miteinander verbinden, um eine eigene und abwechslungsreiche Route im südwesten der USA zu kreieren.
Bei der Planung für eine kürzere Vorbereitungstour am Nordalpenweg der an meinem Wohnort vorbeiführt, habe ich auf der Seite des Alpenvereins die Karte des österreichischen Wegenetzes entdeckt und war von der Idee den Südalpenweg mit dem Zentral- und Nordalpenweg zu kombinieren sofort ergriffen. Der Gedanke mehr oder weniger direkt vor der Haustüre eine lange Wanderung zu beginnen und dabei die Alpen in Österreich genau kennenzulernen war von Anfang an Grund genug um meinen Trip nach Amerika vorerst zu verschieben.

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Start in Bozen im Juni 2016

Das Projekt:
3000 Kilometer zu Fuß ohne motorisierte Hilfsmittel entlang der Route, über 150.000 Höhenmeter im Aufstieg, 3 Monate, Durchwanderungen des Südalpenweges 03, Zentralalpenweges 02 und des Nordalpenweges 01.

Starten werde ich im Juni 2016 in Bozen, von dort geht es durch die Dolomiten über Brixen und Sexten um entlang des Karnischen Hauptkammes dem Südalpenweg 03 bis nach Bad Radkersburg zu folgen (ca. 700km).
Von Bad Radkersburg nehme ich den Ostösterreichischen Grenzlandweg 07 für ca 150 km bis ich am Hochwechsel auf den Zentralalpenweg 02 stoße. Am Zentralalpenweg werde ich bis nach Feldkirch wandern, von dort weiter auf einer Verbindungsroute nach Bregenz wo ich dem Nordalpenweg 01 nach Wien folgen werde.

Der Stil:
Größtenteils werde ich mich selbst versorgen, das bedeutet die Route alle 3-5 Tage zu verlassen, um in einen Talort abzusteigen und mir die erforderliche Nahrung für den Weiterweg zu kaufen.
Ich plane bis zu 60 Kilometer am Tag zurückzulegen d.h. ist es wichtig nur das notwendigste und funktionellste Equipment bei mir zu haben. Das Basisgewicht meines Rucksacks wird je nach Streckenabschnitt 3.5 – 5 kg wiegen. Mit leichtem Gepäck zu wandern bedeutet für mich frei zu sein, unabhängiger, weniger geschafft am Tagesende, dies gilt nicht nur für´s Wandern!

Die Herausforderung:
Neben Wetterextremen, körperlichen Belastungen und anderen unvorhersehbaren Situationen die während einer Tour in diesem Ausmaß auftreten können, wird es eine große Herausforderung sein, genug mentale Stärke aufzubringen um bei der Sache zu bleiben. Weitwandern bedeutet auch einer gewissen Monotonie ausgesetzt zu sein: Laufen-Essen-Schlafen, Tag für Tag bis man das gewünschte Ziel hoffentlich am Ende erreich hat. Geduld ist das A und O beim Weitwandern, dies habe ich in vielen Unternehmungen gelernt.
In der heutigen Zeit geht vieles sehr schnell, alles ist im Überfluß vorhanden, man ist überall erreichbar, jeder will alles am besten sofort. Meine Erfahrung ist es, dadurch leicht in Stresssituationen zu geraten die sich bei mir meist in Ungeduld, Rastlosigkeit und Unzufriedenheit ausdrücken. Neben dem geografischen Ziel ist mein zweites persönliches Ziel diese Ruhe und Geduld zu vertiefen, meinen eigenen Weg zu gehen und über meine Zeit selbst und frei zu bestimmen.
In erster Linie bin ich einfach gerne zu Fuß unterwegs, es ist die von mir bevorzugte Art des Reisens. Ich liebe es den Tag woanders zu beenden als er begonnen hat, früh morgens im ersten Licht des Tages bereits auf den Beinen zu sein, die Neugierde nicht zu wissen was hinter der nächsten Kurve ist, kurz anzuhalten um zu beobachten oder ein interessantes Gespräch zwischendurch mit dem man nicht rechnet. Es gibt nichts schöneres als neue Gegenden aus eigener Kraft zu erreichen und zu erleben!

Bleib am laufenden und erfahre mehr über meine Planung und Vorbereitung auf facebook-logo (keine Registrierung erforderlich)

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Hochgolling, Schladminger Tauern 2013


Trailrunning in Tenerife (Canary Islands)

At the end of October I went to Tenerife to participate in the Tenerife Blue Trail. Because of a weather warning, the race got postponed to November just 4 hours before the initial start in in the south of the island. Standing there dressed in my running clothes and drop bags in hand It was quite a bummer to get the notice after I walked about 4km from my apartment to the bus. Well this was the perfect end to an already strange season. With no finish over 50k distances I just wanted to run this race so badly. Did not happen. As a runner I think despite the lack of finishes I learned a lot this season. I feel like I got stronger, running over the winter as preparation for 100 miles of Istria and trying to structure my running a bit more. I hope to be around this crazy sport of ultra running for a long time and so I think this season was quite valuable and educational for me.
The weather predicted did not hit Tenerife that hard and so I was able to explore the trails on my own. In eight days on the Island I ran about six different trails from east to west all over the place.

The trails where very well marked, so I had never problems to follow the right way. It can get very hot even in October and water was scarce. So bring enough! …and sunscreen!

The Afur Loop aka „Mr. Wilson“
Profile | Strava

Alone the drive to Afur is quite exciting. Very small and winding roads in the mountains of the northeast. I just wish the this trail was longer, it is a very beautiful course through Canyons and along the coastline with views over the Atlantic Ocean. I would recommend to go clockwhise from Afur so you have the downhill road stretch at the end of the loop.

El Realo Alto aka „The Roller Coaster“
Profile | Strava

In the foothills of Puerto de la Cruz lays this quite runable forest trail. You have one bigger climb no matter which direction you go first.

Garachico-Montana Chinyero aka „Quadcrusher“

Profile | Strava

Climbing steep from the old town of Garachico west of Puerto Cruz this can be done also as a loop trail around Mount Chinyero which provides great views over Teide. Be sure to start earlier as it gets very hot on the climb out of town. I ran out of water so I could not do the loop trail which adds about 6km to the 25 for going out and back. A lot of sand and lava rock. Very well marked but no water on the route. You can make this one shorter if you wish by driving further up the road by car.

Sendero 7 Montana Blanca – Pico del Teide aka „Spanish Sahara“
Permit

In the heart of Teide Nationalpark, this is a must do. You start right at the road or further down at the visitor center if you want to have a long day out. Bring a lot of water!
If you want to run up to the summit of Teide you need to have a permit for the last 200 meters to the crater. Otherwise the rangers will not let you enter the last trail leading up to the peak. Trust me you want to go to the summit. So arrange that permit early enough! I could not get one and had to turn back at 3550m where the tourists arrive with the cable car.


Alaska | Wrangell-Saint Elias Trip Report & Video

The short story:
When I planned the route described in the last post, I gave us a 60% chance of finishing it as it looked on paper. My biggest concern was the weather being not stable enough to go for the full 20 days without too many cold and rainy days. Having observed the Alaskan weather all summer long I hoped for an mild early autumn. In the end we had to bail out of the route earlier than expected, from 12 days in the field it rained on and off for about 7 days. The last 3 days so heavy that we where stuck in the tent for 3 nights. Temperatures dropped, we where just under the snow-line and allready low on food.


(watch on vimeo for higher resolution)

The more detailed one:
Ruth & Brian, a couple from Anchorage I contacted before to arrange a drop-off at Nabesna road end, picked us up and drove us all the way from our hostel in Anchorage out to Nabesna. They continued on their journey to McCarthy and delivered a resupply box for us in town where we would pick it up later in our trek.
At the road end we said „good-bye“ and shouldered our packs following an atv track towards the old Nabesna Mine. At a „private property-do not enter“ sign at the side close after the mine, we veered off into the bush to our left. I said to my dad that this will be the last trail we would see for a while, trying to find a way through dense scrub. Later as we gained a little bit of elevation we got into the forest where walking was a bit easier than before. I checked the GPS every now and then to make sure we are heading in the right direction towards the Jacksina Creek, which we wanted to reach that night and start rafting out the next morning. Later the Jacksina would confluence with the Nabesna River.
As we came closer to the river, it got dark already. We tried to find a way down to the river for about an hour but the cliffs where just to steep. I hoped it would be just a matter of time till we would find a small ravine between the cliffs to climb down. For today we decided to use the last daylight for finding an proper campspot and have dinner. As the last tent peg was in the ground I noticed that big old tree hanging into an other just above our tent. I hoped that it would last another night and left camp in safe distance to fire our gas stove. If the tree would drop in the middle of the night and rip our tent or batter us this would have been an early ending of the trip.
The night passed very silently, the tree was still over our heads and soon after breakfast we where ready to go. Eager to find a place where we can drop down to the river and start rafting. We followed the cliff for a litte longer and found a place where the drop looked possible. We tried it and minutes later we where inflating our rafts on the riverbank. My father never pack rafted before, but had experience with larger rafts and kayak. I was not concerned that he could fail in the packraft.

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The river was not too fast but also not too slow to be boring, the main challenge for both of us was to not hit the low water channels. Because of the silty water it is impossible to see the ground and so we had to climb out of the boat to drag the raft into deeper channels quite often.
After about two hours on the river we where at the Nabesna confluence. We looked at each other and asked at the same time „is it a good idea to keep paddling into this?“ The Nabesna was that big and we felt very tiny in our small rafts. I could see more sandbanks in the distance and as long as there are sandbanks we felt kind of safe. So we paddled on. What else could we do. We found a rhythm with the river quite fast and just continued rafting downstream. The Nabesna is a fast river and it did not take too long till we came to that area where we thought to be at the right spot for the ascent towards Cooper Pass.

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We hiked up dry riverbeds, along glacial moraines, through meadows and dense forests, every now and then we could also follow game trails. My anticipation to see our first bear grew with every pile of bear scat on the ground.I think our very regular „hey bear“ yells helped to scare them away long before they came in viewing distance.

On day 4 we arrived in Chisana, a tiny settlement and remainder from the gold rush area only accessible by airplane or foot. Nowadays it is home for hunting excursions and a few people who chose to life off the grid. A day before Chisana we met one camouflage suited hunter on a horse searching for another party of hunters (which we have not seen). Another one in „town“ and two other persons who where going for the mailplane on a quad. We stayed one night in the public cabin right in town, fired the oven and dried our stuff while listening to the rain dripping on the cabin roof. We hiked out the next morning, hoping for improving weather during the day.

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4 hours into the hike leading up a riverbed the rain got stronger, so the river. We could not really cross the river anymore to gain elevation so going around it in the bush was the only option left. Further up (about 10mi from Chisana) I spotted a roof on the left side. It was raining and cold and we where of course curious. Soon we found ourselves on a trail leading to a hut which was not in the maps. So we where sure it is not a forest service hut. It was unlocked and to our surprise unlocked (and well stocked). I am not going into details here. We stayed a night, had some cans of fresh fruit, left money and a letter on the table and where gone by the early morning the next day towards Solo Mountain. (Gabriel, why did you bring this flag?)

Despite the rain, the hiking was great. Good views, open tundra. No more riverbeds for now. As we approached Solo Mtn Hut the rain got stronger again. Luckily another night under a roof. Solo Mtn Hut is a very rustic cabin but the roof was leakproof. I spent the rest of the afternoon reading the hutbook, where legends like Roman Dial, Andrew Skurka and friends from Austria left their entries years before. While doing so my dad was gathering wood from the riverbed and surprisingly spotted Moose up river. We observed it for minutes before it ran off towards the hills behind.

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Next morning was just beautiful. Clear blue skies, views on big mountains and glaciers and the best thing to look at, a fresh snow line above the tundra. We where eager to hike again in good weather and continued our trek towards the Solo Mtn airfield. Looking at the map it made no sense to loose all the elevation and hiking out the valley to the airfield and so I thought it might be a better idea to cut off to the right and to bushwhack down to the river which we had to follow upstream towards Skolai Pass. So we did. The trek through the bush down the side of the mountain was strenuous but despite the good weather conditions still a good option.

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We where more than happy that the weather finally turned great! But little did we know. The next morning clouds where moving in again. We could hike another full day in dry conditions all the way up Skolai Pass where we found a good spot to camp. It was really calm this evening. No wind. not to cold and I was confident that the weather would become good again for our final leg on the Goat Trail towards McCarthy. In the middle of the night I awoke to heavy rainfall and gusts of wind hitting the silnylon of our tent. I just hoped the stakes in the ground would keep our dwelling save till the morning. The weather did not change for 3 days. We where stuck in the field. As far as I knew, most of the Goat Trail was higher in elevation and exposed. So I was not very comfortable with the thought that all we have for shelter up there is a wet tent. The risk of getting hypothermic was too high for me to take also thinking of my dad. I know I am able to move for 20 hours or longer if I had to, but this was too big of an risk for both of us.

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We had to make a decision, with about 5 days away from the nearest town of McCarthy but only 3 days of food left it was clear, that we had to think of an Plan B. I knew somewhere here is the Skolai Air-Field where hikers can get to per plane and start their trek towards McCarthy on the Goat Trail. A route frequented more often than anything else in Wrangells. Our map was a bit outdated so the air-field was not in the place the map showed. There was just an old barn with dry wood (we used as shelter) and rusted chevron barrels (great as seats) in it. So we had no idea where the „new“ airfield was neither how to contact one of McCarthys pilots to get us out of here. Suddenly we saw that plane going low over our heads and started waving. We watched the plane and because of his low route we knew the field must be somewhere „around the corner“ but still too far to go and have a look. My father hiked up the hill a bit and spotted a group of hikers with his binocolars ( a nice to have tool up here). Without the field glas we would not have been able to see them, even it was just on the other side of the valley. I knew that was our chance. So I ran across the valley for about 20 minutes and found, somewhere along the hills and brush a group of hikers. To our advantage they had a Delorme inReach device and where able to send a text to McCarthy Mountain Air. We set up a pick up for tomorrow and got that confirmed within minutes! Thanks!

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We spent a couple of days in McCarthy, rafting the McCarthy Creek and discussing what to do. I knew I had to let my dad make the decision on continuing or not. With the weather ahead, I was not disappointed of his decision of not continuing. Rafting in rain with 2°C down a river as large as the Copper River made no sense to us at all.

I knew that for this trip I have to queue behind my own expectations and goals a bit but it was still a cool trip for both of us.
I am still impressed how vast and quiet the landscapes are up there and will be definitely back for more someday.

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Regarding the Gear we used, I only would change one thing. Bringing a two way communication device such as the DeLorme inreach or a Satphone instead of the spot (which is still better than nothing)

Watch the full set of picture on my flickr account


Alaska | Wrangell-Saint Elias Traverse Route Description & Gearlist

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Overview

A 21 day trip traversing Wrangell-St. Elias NP from mid August to early September in south eastern Alaska. The planned route starts in Nabesna (N) and runs down to Cordova (S) with packrafting the Copper River down to the Gulf of Alaska. The Route is approx. 500km in length and should provide a good mixture of hiking and rafting parts.
In the first half, from Nabesna to McCarthy the rafts will be needed mostly for river crossings. The second half, from McCarthy to Cordova should be fully raft-able.
It will be my first off-trail pack-rafting trip covering that distance and also my first non-solo hike since 2010 because I am accompanied by my father.

About Wrangell-St. Elias NP

With 53320 km2 (6xYellowstone) Wrangell-St. Elias is the largest NP in the United States but only accessible by two dirt roads, one in the north to Nabesna and one in the south to McCarthy. Because it is divided by the Nabesna River in the north which is impossible to get across without a raft it is less travelled. There would be a lot of superlatives to drop here, but I hope to tell them first hand when I am back from the trip!

GEAR LIST
Carrying System
ULA Epic + 65L Sea to Summit Drybag
Ortlieb Waterproof Camera Bag

Rafting Gear
Alpacka Yukon Yak + Spray Deck 2830g
Sawyer Paddle
Anfibio Drysuit
Anfibio Vest S/M 376g

Clothing worn
Nike running shorts
Orthovox Merino T-Shirt
OR Suncap
Sunglasses
Running socks
Salomon XA-PRO 3D Shoes
BD Z-poles Carbon

Clothing carried
Exofficio trekking pants
Ibex Indie Hoody Merino
Merino Buff
Fleece Hat
Running Gloves
Merino tights long
1x pair extra running socks

Insulation Gear
Cumulus Endurance Lite Down Jacket

Rain Gear
Haglofs OZO Jacket
Montane Minimus Pants
MLD Rain Mitts

Sleeping Gear
Katabatic Sawatch Down Quilt
Silk Liner
TAR Neo Air S
Sleeping socks

Kitchen
MSR Titan Kettle 900ml
Vargo Titan Spork
Swiss Army Knife
Mini Bic

Group Gear (shelter)
GoLite Shangri La 3 + Bathtubfloor
10 Easton Gold Stakes
15m Cord

Group Gear (kitchen)
Crux Omnilite Gasstove
2x Gas canisters
Fire Steel
Wet Fire Starters

Hygiene & First Aid & Repairs & Safety
Toothbrush
Minitoothpaste
Dr. Bronners Peppermint soap
Hand Sanitizer
Dental Floss
Deet
Blisterkit
Aspirin
Ibuprofen
Duct Tape
Boat Repair Kit
TAR Repair Kit
Seam Grip
Needle + Safety Pins
Bear Spray

Group Gear (Camera & Electronics)
Spot Satellite Messanger
Fuji X-E1 + 18-55 lens
4x Camera batteries
GoPro Hero 3
3x Camera batteries
4x SD Cards
Iphone 5s + lifeproof case
External Batterie 8400 mHa
Chargers and cables
Petzl E-Lite Headlamp
Drybag

Route Descriptions and Maps + Waterproof Cover
Wallet and Travel Documents
Drybags and Stuffsacks


100 Miles of Istria 2015 Race Report (DNF)

In 2013 I participated in the 100 km race from Buzet to Labin. When I first came across the 100 mile runners which where on the same course than us, I said to myself „never will I attampt an 100 miler on that course“.
However I signed up for the original 100 miles of Istria in Autumn 2014. Training and preparation really went well, I was able to do some ski-mountaineering and because of a really dry February and March there was some decent mountain running possible. I never got so many kilometers and vertical meters so early in the season. Well I never decided to do a 100 mile race before.
So a few days before race day, Anders, Mike (did the 65k) and I where going down to Umag, Croatia. Apartment check in, Bib number collection and grocery shopping. A short run in the afternoon as a kind of heat attaptation. Unfortunately the weather for race weekend was looking more like rain than sun.
After stepping out of the Bus in Labin (where the race started) I noticed a light drizzle and wind which felt cold. Instead of waiting outside for 45 minutes till the race starts I went straight to the restaurant across the square for a cup of tea. Other runners allready in, eating, preparing, checking headlamps and the race course. It was warm inside and the tea tasted really good. I felt calm. Just minutes before the gun went off I sneaked trough the field to get a little closer to the starting line. And off we where. I could not believe how fast others went out at the very beginning of a race that long. I was not too impressed, found a comfortable rhythm and cruised down the first downhill to Rabac. I noticed that it became really warm further down, runners in front stopped and removed their jackets. I jogged along the seafront in Rabac, out of the town and followed the marked course on dirtroads up to the mountains toward the first refreshment station at km17. It got dark, but still enough light to save batteries on the headlamp. I closed the gap between some runners in front by mostly walking uphill.

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As it got completely dark, the fog came in. Really thick fog, making a visibility of maybe 1 meter. Headlamp strong, blinded. Headlamp dim, tired eyes. I played around between those two for most of the time, remembering how technical this terrain actually was. My hopes that the fog is just along the coast where high. I closed up to more runners on the downhill into the first aid station. The fog cleared below a certain elevation.
I just filled my bottles and off I was again, climbing up a dirt road for the next section of single trail. The further up I climbed the more fog appeared again. I caught up to more runners, and after about 25km in, I was right behind Nerea Martinez. I started questioning myself:“Am I too fast“?
No matter what, I felt really great and could go a decent pace without putting too much effort in. The terrain certainly got more technical, sharp rocks in all sizes and heights all over the place, slippery from the dew, hard to see because of the fog. It did not take long till I hit my toes in full motion. From the sharpness of the pain I knew that the rock was hitting the nail hard, I had this before. Refreshment station II came in sight. Not really actually, I just noticed a bunch of headlamps gathered around a few other people. The volunteers wrote my bib number down and offered me refreshments, I filled my bottles again and continued further on the trail towards Poklon. I remembered a really technical stretch in that section from 2013 through the beech forest. Fog, night, slippery terrain and mud did not make it easier this year. My headlamp started blinking as indication I have to change batteries, which I did not immediately of course. I calculated..still more than 6 hours darkness, the first battery did after 4..what should I do If I run out of batteries before daylight? Wait somewhere till darkness disappears? What If it shuts down right now? Will I be able to change the batteries in complete dark? Will I loose orientation and wander around like in a dark room? Of course nothing of my mind made scenarios happend, at the next checkpoint there was enough light to change the battery pack without to hassle.
Rolling down the trail into Poklon was cool, I could see the yellow streetlights around the aid station through the trees and people chatting and cheering. I knew I had some pretty though terrain behind me and also the first 42km under the belt. Still in a good mood without beeing too tired. I had some segments of an orange, filled my bottles with tailwind and water and left after drinking some coke for the first time during this race. I was happy to be on easy rolling forest track where running was possible. The hours went by pretty fast, sections of technical terrain followed by more runable and forest track. Up a mountain and down and up again. At around 06:00 am I arrived in Trstenik (km 73). I remembered the place from 2013, It is a really small place but very cool place with houses built of stones and the refreshment point in a really nice driveway of one of them. I felt a bit tired from the last downhill where I noticed also the burn from a couple of blisters on my toes. I got water, more coke and left towards Buzet (halfway) after chatting with the volunteers for a while. One told my that there where only about 10 100 milers through at this point which was cool and gave me some sort of boost. Daylight broke trough the clouds, I could hear the birds singing from the trees and all in all I felt really good getting new spirits into my head. I stowed the headlamp into my pack and started marching uphill. After a while I saw somebody in front of me, from the dirt on his calfs and moving from left to right I could swear it is a 100 mile runner. Indeed it was Adam Hewey. Again I started asking myself. Am I too fast? But still I felt good without giving all my efforts on the uphill. The downhill into Buzet, which is one of the longest on the course was hard tough. About 1000 meters descent and again very technical trails. Down there my toes hurt from kicking rocks all night long. Not even really in the refreshment station I got allready my dropbag offered from on of the very attentive volounteers. Thanks!

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I really took my time here, thoughts from quitting came into my mind. Do I really want to go for another 85km? What If my toes are getting worse? Why am I doing this? I took of my shoes just sat there for minutes. Runners came in, runners went out. Some looked fresh, some looked tired. My mind said, continue! So I changed socks, got my sore toe taped, put on my trusted Cascadias and out of Buzet I was. After taking a break for about 40 minutes. I knew that the second half was not so technical anymore, also I had just 2000 meters of climbing left at this point. While pausing in Buzet, both Nerea Martinez and Adam Hewey caught up and left the aid station before me. I caught up to Nerea just a couple of kilometers later, Adam nowhere to be seen. The terrain really felt easy after the hard first half. Even with not the freshest legs I was able to run good chunks. Instead of rocks there was mud now, a lot of mud, making shoes really heavy and sticky to the ground. Rivercrossings, a pool of mud, relentless uphills through sections without trail and so on. I arrived in Hum having done roughly 100km now. The rain that started earlier got heavier now. I decided to put on my jacket, which was not the most waterproof of all. Leaving Hum I felt really cold allready, but with less than 10k to the next checkpoint I was in good spirits. Heavy winds and more cold rain, I doubted I could last long out here with no change of clothes and weather that does not look like it is improving soon. I said to myself if it is not getting better in Draguc I have to bail out. I was just shaking all over not beeing able to open my bottles or any wrappers from my supplies anymore. Luckily my brother-in-law and my sister where waiting there, which I did not know before. I got into the car and my race was over. Another time maybe.
Things learned: Adding weight in form of a proper jacket and a change of clothes will pay off in the end!
Thanks to Alen and his crew for setting up 100 miles of Istria!

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Trailrunning in Paklenica (Velebit)

In November 2014 Mike, Andy and myself drove down to Croatia to find some nice trails to run in the Velebit mountains!
We spent two days in NP Paklenica and a third day on Dinara (highest mountain of Croatia) where we had to drive to Knin.
The area offers really everything from deep canyons to running on ridges and through woods, always with a view of the sea.
A highly recommended the area for people who like technical trails.

I have not found a lot of useful maps on the Internet but dont worry, you can buy a very detailed hiking map at the Park entrance!

Our moves on Strava:
http://app.strava.com/activities/223182709
http://app.strava.com/activities/223183508
http://app.strava.com/activities/223183502

 


Großglockner Umrundung

Route: Kaprun-Gleiwitzer Hütte-Fusch-Ferleiten-Trauner Alm-Pfandlscharte-Glockner Haus-Salmhütte-Glorer Hütte-Kals-Dorfertal-Kalser Tauern-Rudoflshütte-Kapruner Törl-Moserboden-Alpincenter Kitzsteinhorn-Krefelderhütte-Maiskogel-Kaprun

Dauer: 3 Tage/ Nettozeit 23 Stunden
Distanz ca 120 Kilometer mit 8000 Höhenmetern im Aufstieg

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Nach meiner Besteigung des Großglockners (3798m) im April, waren die heuer lang anhaltenden winterlichen Verhältnisse nun Geschichte und die Wege um Österreich´s höchsten Berg großteils schneefrei. Grund genug, um ein paar Freunde zusammenzutrommeln und um gemeinsam  das mächtige Glocknermassiv in den Hohen Tauern zu umlaufen. Dabei ging es auch gleich um die Machbarkeit der Strecke und dem sammeln von wichtige Daten für den 2015 erstmals stattfindenden Großglockner ULTRA-TRAIL.
Mit einiger Verspätung sind wir um die Mittagszeit, zu viert, vom Salzburger Platz in Kaprun gestartet, mit dem vorhaben noch heute es bis zur Glorerhütte oberhalb von Kals zu schaffen. Schon nach nur 1,5 km Asphalt durch den Ort Kaprun steigen wir bereits in einen anfangs breiter verlaufenden Forstweg und kurz darauf später in den Singletrail (Arnoweg) Richtung Gleiwitzerhütte ein. Nach ca. 7km sind bereits fast 1000 Höhenmeter geschafft, so kann es weitergehen. Das Wetter scheint vielversprechend, ebenso hoch ist unsere Motivation. Weit oben am Berg blicken wir oft zurück nach Kaprun und das dahinter liegende Zell am See. Der Ausblick nach allen Seiten ist einfach nur Traumhaft und lässt keine Wünsche offen. Über der Baumgrenze geht es auf rasanten trails zur Gleiwitzer Hütte. Oberhalb der Hütte konzentriere ich mich zu sehr auf das Filmen während des Laufens, übersehe dadurch einen Stein und stürze. Das ist mir  noch nie passiert. Ich finde mich am Boden liegend wieder. Ich begutachte kurz meine rechte Handfläche und den rechten Unterschenkel und warte eigentlich nur darauf bis das Blut zu rinnen beginnt. Weiß aber das es bis auf eine Schürfwunde nichts grobes ist. Die Kamera hat es auch überstanden. Es kann weitergehen.
Bei der Hütte legen wir eine kurze Rast ein um die Füße für den langen downhill hinunter nach Fusch kurz ausrasten zu können. Wir laufen recht zügig die in Serpentinen hinunter. Ich denke nicht mehr an meinen Sturz und konzentriere mich voll auf das Laufen. Leider kommt kurz oberhalb von Fusch auch Harry zu Sturz. Anfangs lässt er sich nichts anmerken, beschließt aber es in Fusch bleiben zu lassen. Hinsichtlich der noch langen Strecke ist das sicher die richtige Entscheidung um keine gröbere Verletzung zu riskieren. Nun waren wir nur noch drei. Von Fusch aus verläuft der Weg recht einfach und nur leicht ansteigend in Richtung Ferleiten. Einmal nehmen wir eine falsche Abbiegung und suchen uns dann querfeldein über eine große Weidefläche zurück zum richtigen Weg. Es ist sehr heiß geworden und der Schweiß fließt in Strömen. Schön das es in sehr regelmäßigen Abständen Bäche direkt am Weg gibt.
In der Ferne ist bereits die Pfandlscharte zu erkennen, hier überquert man auf 2600m Seehöhe den Alpenhauptkamm! Insgeheim weiß ich jetzt schon das wir unser Ziel die Glorerhütte nicht mehr erreichen werden. Es ist schon recht spät geworden und das Wetter scheint schlechter zu werden, regen setzt ein. Kurz vor der Trauneralm kommt uns ein alter VW Bus entgegen. Die Lenkerin kurbelt das Fenster hinunter und will wissen wo wir heute noch hinwollen. Wir erzählen ihr kurz von unserem Vorhaben. Sie rät uns auf Grund der Gegebenheiten davon ab und bietet uns einen Schlafplatz im Wirtschaftsgebäude der Alm an. Sie kommt zwar heute nicht mehr zurück aber es ist offen und zu Essen gibt es in der Küche auch genug. Wir sollen uns einfach bedienen. Kurz überlegen wir noch vielleicht doch noch die Scharte in Angriff zu nehmen und zumindest noch aufs Glocknerhaus zu laufen. Der stärker werdende Regen und die müden Beine helfen bei der Entscheidung und wir beschließen auf der Alm zu bleiben. Gute Entscheidung!
Schnell die Laufsachen in trockene Kleidung gewechselt und ab in die Küche, wir finden alles was wir brauchen.
Bereits um 04:00 Uhr leutet der Wecker am nächsten Morgen. Nach dem Frühstück, Joel schmeißt tatsächlich ein paar Eier in die Pfanne, machen wir uns um 05:00 auf den Weg. Zuerst steht die Überquerung der Pfandlscharte am Programm. Relativ zügig und gut ausgerastet bewältigen wir den steilen Anstieg. Die letzten paar hundert Meter auf einem sehr breiten Altschneefeld. Viele Menschen sind hier heuer noch nicht drübergekommen. Auf der anderen Seite genießen wir kurz das Panorama mit seinen Gebirgsseen. Weiter geht es im downhill zum Glocknerhaus. Hier gibt es ein zweites Frühstück 😉
All zu lange bleiben wir nicht, denn heute wollen wir die Zeit von gestern wieder gut machen und bis zur Rudolfshütte kommen. Wir laufen hinunter zu den Stauseen und haben besten Blick auf die Pasterze sowie auf den kommenden Anstieg. Das Wetter scheint echt optimal zu sein. Wir ahnen nicht das bereits hinter dem nächsten Kamm bereits der Nebel auf uns wartet. Zügig lassen wir die Salm- und Glorerhütte hinter uns begeben uns am Wiener Höhenweg Richtung Peischlachtörl und in den langen downhill nach Kals. Lustige Wanderer Rufen uns irgendwas  mit „ironman“ zu. Whaaaaat? Was auch immer, es gilt sich in der schwierigen Passage auf den Weg zu konzentrieren. In Kals angekommen ist es Zeit für ein Mittagessen. Im örtlichen Gasthof kehren wir hungrig ein. Den letzten Teil der Route durch das wunderschöne Dorfertal und über den Kalser Tauern schätzen wir auf ca 20 Kilometer ein. Mehr als genug Zeit um noch vor der Dämmerung auf der Rudolfshütte anzukommen für die wir bereits im Vorhinein ein nettes Zimmer reserviert haben. Am Himmel wird es immer düsterer und der erste Regenschauer lässt nicht lange auf sich warten. Die Temperaturen bleiben aber recht angenehm und solange ich in Bewegung bin verzichte ich auf die Regenjacke. Schnell ist der Pass erreicht und die Rudolfshütte in greifbarer Nähe. Nördlich vom Kalser Tauern wieder bestes Wetter!
Wir checken ein, duschen und machen uns auf den Weg zum Abendessen, das Berghotel lässt ansich keine Wünsche offen! Für den SPA-Bereich sind wir dann allerdings doch zu müde. Noch ein Bierchen und ein paar Fotos von der Kamera gesichtet und ab geht es ins Bett. Die nächste Etappe ist zwar eine der kürzesten aber nicht weniger schwierig. Vorallem der Aufstieg zum Alpincenter Kitzsteinhorn ist nicht ungefährlich und verlang volle Konzentration. Im Rennen nicht durchführbar, ist unser gemeinsamer Entschluss. Auf der Krefelderhütte genemigen wir uns noch Apfelstrudel mit Vanillesauce mit Kaffee, bevor es in einem sehr langen downhill über den Enzinger-Weg zurück nach Kaprun geht. An diesem Tag haben wir rund 3000 Höhenmeter allein im Abstieg bewältigt. Das Gefühl zu wissen es geschafft zu haben ist ein sehr schönes, die letzten Meter entlang der Sommerrodelbahn bringen uns zurück in die Zivilisation. Es war wie immer eine große Freude, danke and Mike und Joel!

Video (HD empfohlen):

 

 

 


The North West Circuit , Stewart Island NZ

 

Quitting the hike on the North Island gave me some extra time to explore other parts of the country. So I went to Stewart Island, 30 km away from Bluff on the southern tip of New Zealand.
I arrived in Oban , the one and only  settlement with a population of about 400 people located in Halfmoon Bay. After a quick walk around town and I bought some last minute supplies at the small 4 square Supermarket I walked up to the Department of Conservation office to check the forecast and ask the locals about the current track conditions.
The North West Circuit is known as a rugged backcountry hike with trails consisting of knee deep mud, roots and sand. Experienced hikers would need 9-12 days to complete the 125 km loop  without the possibility to restock on food along the way. The weather can change very quickly but with an amazing hut system along the way, it is not a problem to hide from the weather.
The Madame in the DOC office asked if I have enough supplies for 12 days in that tiny pack I had with me. She also asked about other hikes I did to get to know of my hiking experiences. I mentioned that I just finished my hike across the South Island yesterday but she made the impression on me that the so called TE ARAROA was new to her. However I told her that my plan is to hike the circuit in 6 days and that I am capable of hiking 30 km a day no matter what terrain. I knew that there will be no bush whacking out there as long as I stick to the marked route.
I started from Oban in the late afternoon and made it to Bungaree Hut where other hikers and fishermen where staying already. Hunters at the huts love to feed hikers, they offered  fresh fish to everyone. Every hut on the circuit is in an really unique place. The downer on this is just you can not enjoy the scenery from the outside of the hut because the sandflies are just too furious out there.
Only at Big Hellfire Hut I noticed that the flies are not too bad so I could spend the evening in the sand dunes which are reaching high into the hills. If you like to spend more time on the STI I would recommend to plan an extra day at Mason Bay Hut. This one is the biggest on the Circuit located in the south west above Doughboy Bay. It is not far from the beach and offers a lot of day hiking possibilities like exploring the huge dune systems.  It is also possible to take a water taxi from Oban to Freshwater Hut and take an easy walk from there to Mason Bay.
If you wish to extend your hike you should consider linking the NWC with the SWC which connects at Mason Bay. This will add about 3 more days to the journey.
What I really liked about the NWC was its diversity. Thick rain forests, steep ups & downs, dunes, endless beaches, quick changing weather, wildlife mixed with amazing sunsets made this journey to something really remarkable.

How to get there:
I stayed at the Hostel in Invercargill and booked a ferry including a transfer shuttle from Invercargill to Bluff.
If you are tending to get seasick easily take a flight. The sea can be very rough even on a sunny day.

Supplies:
Get your supplies from the large Supermarkets in Invercargill, the 4 square in Oban is ok to resupply but more expensive.

Gear:
Leave your tent, air mattresses, etc.. at the hostel you don’t need it if you are planning on staying in the huts which I would recommend.
I carried 4 kg of gear on the NW Circuit.

Footwear:
I was fine with trail running shoes, just make sure you have them tied to your foot so you don’t loose them in the mud.It is a very wet hike, after the first day you will never have dry feet again.
Not even with hiking boots and gaiters. They will just add extra weight when they are wet.
Don’t fear the mud, just walk through it. You will have the possibility to wash of your feet and gear at the end of every day at the hut.I loved my flip flops for the hut stays. You don’t want to wear your soaked footwear while preparing your dinner.

Kiwi Spotting:
I never looked for them, they just came on the trail mostly in the mornings. I spotted about 5 Kiwis in 6 days.
There are people getting up in the middle of the night trying to see kiwis and never saw one.

 

 

 

 

 


Te Araroa South Island Part IV: Wanaka to Bluff (The End)

Wanaka is a cool town, I think I would call it my favorite town along the Te Araroa. Even I did just spend one night there, as in most other towns during the hike.
I left the town on the same cycle trail I came from the day before towards the Motatapu Track which leads the way to Arrowtown. After the first day on the Motatapu Track I met another hiker at the hut I stayed for the night. Gerald from Germany. He hiked the North Island too and was on the trail for about 3 months. We had a lot to talk about and decided to hike together for the next stretch. Our hiking paces matched pretty good and so we ended up walking all the way to Bluff together which took us about 14 days.
In Queenstown we met  Michelle and Tim, who are friends of Gerald. We walked the Rees-Dart Track for 4 days together. The Rees-Dart Track was a real highlight and I am glad I decided to take a break from the TA to do it with them. We took it really easy so I could mix in some trail running  in the afternoons. Tim and Michelle dropped us off at the Greenstone Trail Head after we finished the Rees-Dart so Gerald and I could continue on our journey to Bluff.

The last two weeks on the route where nice hiking and a good mixture of alpine terrain, rain forests, dirt roads, farmlands and finally coastal walks. It was a really good feeling to see the ocean again out of Longwood Forest. We knew the end is near and that we where ready for it and finish the hike. The last 25km out of Invercargill where mentally tough. I did not hitchhike anywhere else on the South Island so I just got it done as fast as possible in walking pace. Also it would have been wrong to leave Gerald on this final part of his hike.
After arriving at the yellow signpost in Bluff, we took our finishing pictures and hitched a ride back to Invercargill. The next day I left for another week of hiking on Stewart Island.

I think I still need more time to sort my thoughts about this trip. I have seen a lot and went through many different mental stages during my time in New Zealand. There will be an additional entry about that and I am also working on a walking guide for the South Island right now. I hope I can finish it during the summer.

 

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Snow on the peaks over Motatapu Track

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Hiking into the Rees Valey, Rees-Dart Track

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Towards Rees Saddle

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Back on the TA, sunrise at Mavora Lakes

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Long day on gravel roads towards Te Anau

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Beachwalk after Colac Bay

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The signpost at Bluff, the official southern terminus of the Te Araroa.


Te Araroa South Island: Part III Arthurs Pass to Wanaka

 

This stretch was dominated by wide braided river valleys like the Rakaia and the Rangitata River and high tussock country. As the Rakaia River is a natural break in the continuum of the route  I hitched around it making a resupply stop in Christchurch where also my bounce box with new shoes was waiting. From Christchurch I booked a shuttle back to Methven where the bus driver gave me a lift to the Rakaia River Camp where I started walking again. I had no luck with getting a ride to the trailhead so I had to walk 35 km extra along the Rakaia River on mostly gravel road to get me back to the route. The walk was quite ok even with 8 days of food in my frameless pack.
When I arrived at the Rangitata River a couple of days later, the weather looked not too promising to make the crossing. A very strong storm and incoming rain made me turn back soon from the very wide riverbed. The storm was so strong that I could see sand swirling 40 meters high in the air from a far distance. It rained over night but the next morning it looked clear again and the storm was gone. The rainfall increased the water level in the river quite a bit but I did not want to spend another day so I gave it a try. When I saw the river for the first time the crossing looked impossible at the first sign. I did not even know how many arms I would have to cross. If this arm is just a small one I can not make it across the main one. I searched upstream and tried it at various spots. Stepping in, making one step after another upstream, figured out that the flow is too strong and walking back out of the river. Further upstream I finally made it with the water coming up over my hips. I stayed focused and pushed my body weight strong against the current.
On the other side the wind was stronger again and I was happy to enter the smaller valleys of the Two Thumbs Range which is leading me to Lake Tekapo and further into Twizel where I stopped for my birthday.

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The river valley leading up to high tussock country

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Sandfly bites

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Easy living, lunch break in the shade

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This picture indicates the water level at the Rangitata River crossing, not the fear of crossing it on my own

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Rangitata River

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Into the Two Thumbs Range

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Where the tall grasses wave

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Morning view out of the Stone Hut window

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Breakfast with a view over Mt. Cook NP

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Approaching the saddle

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Ridge Walk with Lake Tekapo in the distance

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Camp Stream Hut

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Sunrise after a very stormy night at Pines Camp

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Birthday Celebrations in Twizel

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There where not a lot possibilities to built a fire on the trail, recommended camp spot after Lake Ohau

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Devil in the flames

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A start into another beautiful day of walking

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See the marker pointing to the left?

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Lake Hawea, Mt Aspiring in the back

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Trail out of Wanaka

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Te Araroa South Island: Part II Ship Cove to Arthurs Pass

After the letdown on the North Island I walked the South Island from end to end covering 1395 km in 42 days.
I took the ferry from Wellington across the Cook Strait and the watertaxi from Picton which brought me to the Start of the TA at Ship Cove. The Queen Charlotte Track which is part of the nine „Great Walks“ New Zealand has to offer starts right at the Cook Monument.

The South Island was a challenging but very beautiful hike, most of the route did not follow a real trail, thats what it makes it difficult in places. Most of the time it just follows a riverbed or climbs up or down direct routes to saddles and mountainpasses. Routefinding itself was not very difficult because of the markings along the way. I enjoyed staying in the backcountry huts which are very simple equipped with bunk beds. The first hut is lays in the Richmond Ranges is followed by many more  almost all the way to Riverton. I was happy to carry just a lightweight pyramid tarp which I pitched not very often. Most of the days where very fine wheather wise. As far as I can remember heavy rain hit me just once, light snowfall too, but just for a few hours. The route itself its almost just for TA hikers as most of the tourists stay at the Great Walks or go on individual planned hikes.
The Richmond Range was one of the highlights for me. It is known of one of the longest stretches on the route without contact to civilization. It stretches from Havelock to St. Arnaud the southern end. Most hikers plan 8-10 days for the traverse. I took advantage of the good weather and put in some longer days so I made it through in 5.5 days. It leads through dense Rainforest’s, beech forests, many river crossings and wades, up to ridges and to the top of Mt. Rintoul. The Red Hills area where a reminder of the desert in southern California just with the little difference that there are no rattlesnakes or not even lizards around.

Nelson Lakes National Park is a little more travelled so the huts are a bit larger. However still far from crowded.
The national park offers many beautiful places and the track follows rivers for most of the time. Waiau Pass above Lake Constance is the highest point along the route. The alpine area is followed by wide open grassland which gave me a hard time because of hay fever.

I think my favorite part was the Mingha/Deception route over Goat Pass and down to Arthurs Pass, a small alpine village. With a big day before to get me in a better position to do the route in one day I hiked from Morrison Footbridge to the Highway in 10 hours. The way up to Goat Pass follows the riverbed almost the whole time involving countless river crossings.

 

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Ship Cove, start of the South Island via the Queen Charlotte Track

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Marlborough Sounds, Queen Charlotte Track

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Livin la vida hikertrash

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Roadwalk out of Havelock

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Starveal Hut, Richmond Range

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Beautiful Beech Forests along the way

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Mt. Rintoul, Richmond Range

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Nice Trail!

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Another Hut

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Nelson Lakes NP

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Blue Lake was indeed very Blue.

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Lake Constance above Blue Lake

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Danish hiker Kasper Dean approaching Waiau Pass

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Coffee Time!

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Another Boulderfield towards Caroline Bivy

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Hayfever paradise

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Simply breakfast time at Ann Hut

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A warming fire at a hut

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Hurunui Hut No.3, a long day of hiking is waiting for me

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Harpers Pass Bivy. I crashed my head so hard at the door that I had to sit down for several minutes

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Selfportrait in front of Harpers

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Another funny trail marker

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Down the valley it goes

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Deception Valley

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The Route followed the riverbed up to the pass

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View from Goat Pass Hut

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The Valley I came from on the Mingha Route

 


Te Araroa North Island (abandoned after 300km)

The TA has probably the most amazing northern terminus of any long distance hike that I know of.
Cape Reinga is an truly unique place, no doubt about that. Lets start at the beginning.
After arriving in Auckland I had two days in the city to sort things out. My plan was going to Kaitaia via Bus and hitchhike to the Cape.
So this is what I did. With 6 days worth of food to get me to Kerikeri, my first resupply point, I stood at the roadside towards a sign which says „Cape Reinga 110km“ with my thumb out. No luck there so I decided to walk a little further along the highway. All in all it took me six hours and five rides to make it to the Cape just before dawn. An amazing light setting awaited me. The people who gave me a lift wished me good luck and off I was. I took some obligatory starting pictures and soon I found myself on the Cape Reinga Coastal walkway, which is part of the Route called Te Araroa.
The TA is in fact not a trail, it is far from finished, and I think in most parts it never will be a connective trail system which thruhikers know for example such as the Appalachian Trail or the Pacific Crest Trail in the US.
The coastal walkway took me down to the empty beach, Cape Maria von Diemen in the distance. Quite enthusiastic about being here after all, I did not investigate to look at my maps and made an wrong turn early. There was a clear Route marked with orange triangles pointing me to the left which made sense because one have to get around the Cape Maria von Diemen somehow. So I just took that one without looking If that’s the right way. I realized my mistake when I first saw the highway which I just came from per car. Map out, soon it was clear that I was on a loop trail which should connect to Twilight Beach later. So what I did was reconnecting the TA at Twilight Beach the next morning. I camped out on some farmland, pitching my tarp in the dark.

I decided to get up early because the loop trail added some extra km to my trip. The sand dunes before Twilight beach just looked amazing in the rising sun. Soon I found the entry to the beach and on the right way down south.
The fun started on so called 90 mile beach at the top of a staircase named Scotts Point. I underestimated the sun a bit and got quite sunburned soon. It did not take long and I found myself wearing my long sleeve and a silk sleeping bag liner around my legs. The water came from streams entering the Tasman Sea which was roaring constantly to my right side.
After 70 Kilometers walked I made a stop at Hukatere Lodge which is located just behind the Dunes on 90 Mile Beach. Gabi the owner was very kind and invited me for lunch and handed my a beer without asking for it. She recognized my sunburn and got me some Aloe Vera from the plant outside the lodge. This was exactly what I needed. Gabi asked me for some pictures of the lodge for her new website which I took for a free night. My first photo assignment in NZ.
I left Hukatere early, my plan was to walk the remaining 30k on the beach and make it deep into Herekino Forest. The first section of rainforest on my trip. I was happy to get off the beach in Ahipara, a small settlement at the end. I took off my shoes which where full of sand and emptied them . Some refreshment from the convenient store and off I was to the first section of paved road which took my to the Forest. On the way two cars where stopping and offering me a ride which of course I have not taken, because of my plan to thruhike. I did not like the roadwalking from the first minute but I tried to accept it as a part of the journey. Happy I was when I saw my first green and yellow DOC (Department of Conservation) sign saying „Herekino Forest“. I was so happy to be away from the road and ready to take the climb on the first hill. The forest was very dense, quiet, green and not so muddy at all. It has been dry I have heared. The Track was well defined and clearly marked. I just looked at my GPS occasionally to make sure I was right. Another wrong turn was not an option. I called it a day on the highest point of the forest where a small spot was cleared out  for camping. There was no water to be found. My first 50k day on the TA. Another to follow.
The next day I walked all the way out of Herekino Forest to the  second rain forest, Raetea. Between the Herekino and Raetea more road walking awaited me. First on gravel than pavement. The gravel road was used by logging trucks heavily. Those big trucks where going very fast with there load so every time a truck went past me all was covered in dust. I had my bandana handy to cover my mouth and nose and held my hands in front of my eyes to avoid getting hit by flying gravel. Think I do not have to mention that I was happy to get off that gravel road.
Raetea Forstest was kind of the same as Herekino, just markers where not so well along the route and water was not to be found. I entered farmland at the end of the forest where I called it a day again after another 50k of walking. I found water there and pitched my tarp in the dark again in a spot where I hoped the cows (or someone else) are not going to visit me during the night.
Another morning, another road walk,another 50k day. This was leading me to a nice section of river walking. The trail literally follows a river for hours, occasionally there was a trail up in the forest which sidled along the hillside on a very narrow thread. So walking in the river was much easier than taking the trail. Swimming holes along the route made it even more pleasant. So long I have not seen another hiker. Most people start way earlier than January. On that day I made it to a DOC campsite where I knew there was water and camping not a crime.
The next days went over farmland and more roads leading me into Pahia. At that point I crossed the Island from the west- to the east coast. After Pahia there was the first natural break in the continuum of the route. An Inlet which you can Kajak, hire a water taxi, or road walk. Some people do neither of those and hitchhike those natural breaks.
I took a car ferry for one dollar which brought me to the road where I started the walk around the inlet. A 30k stretch of paved road. This one was leading into another pleasant river walk and to a further stretch of road walking. On that day, having walked another 50k I decided to stop doing that. I kicked an empty beer can from the road into the ditch. I was dissapointed. This can not be it. This is not what I was looking for. I have seen enough private property signs, fences and letterboxes along the way. I stopped somewhere along the road and looked into the maps to figure out where I can bail out. I found an campground about 3km from the main road which I decided to take for the night. The owner asked me what I was doing and I told them about my plans and that I just decided to quit the hike here. However they gave me a couple of beers for free and offered me a ride into Waipu the next day. From Waipu it was easy to catch the Bus back to Auckland.
Soon I forgot about the Te Araroa North Island and instead of hitching around the the better parts, like the Tongariro Crossing or the Tararua Range I decided to go all the way by bus and straight forward to the South Island. I did never regret my decision. That gave me more time to see the other great things far away from the TA which this country has to offer. Later I found out that there are not many thruhikers on that route doing it the purists way. Almost everybody I talked to hitched, flipped, skipped, or whatever. Just one or two claimed to have walked it all. In my opinion the route on the north island is unacceptable.

Continue reading part II here

 

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Preparing supplies for the first stretch to Kerikeri (km220)

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The signpost at Cape Reinga

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Signpost and lighthouse at Cape Reinga, the official start of the Te Araroa North Island

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A look back

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Down the coastal walkway

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Cape Maria von Diemen

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A part of the wrong turn I took

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Scott Point staircase, start of the 90 Mile Beach

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90 Mile Beach

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Stranded whale on 90 Mile Beach

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Hiding from the sun on 90 Mile Beach

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Getting away from the sun, hydrating and relaxing at Hukatere Lodge, 90 Mile Beach

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Finally off the sand

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Into the jungle

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Just one of many road walks

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This should be a trail, walking in the river was much easier and faster

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Out of Kerikeri

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Just before Pahia, after crossing the Island from west to east

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Cook Strait, double exposure from the ferry

 


Te Araroa (New Zealand) thru hike planning and gearlist

I am just a few weeks away till I start a thruhike on New Zealands TE ARAROA wich runs from Cape Reinga (North Island) to Bluff (South Island) covering a distance of approx. 3000 km on foot and small parts with a canoe.
I am looking forward to start from Cape Reinga on January 10th and finishing about 3.5 Month later at Bluff.
Right now I am getting all the gear together and so I thought it might be interesting for aspiring thruhikers to show it here.
The route runs right through a lot of towns and places where a resupply is possible so I am not planning on many food drops along the way.
After completing the 4265 km long journey along the Pacific Crest Trail in ´11 I knew that I want to do more trips of this sort. I thought about going back to hike the Continental Divide Trail as soon as possible. Then I came across New Zealands Te Araroa which sounded a bit more appealing to me. I think it will give me a whole new experience compared to the US and the CDT. I have heared many storys about it, read almost every blog I could find and now it is time to get the picture for myself and see what its like to walk the length of New Zealand.

Trail overview:

North Island: Northland, Auckland, Waikato/King Country, Whanganui, Manawatu, Wellington;
South Island: Nelson/Marlborough, Canterbury, Otago, Southland;

guide_map

 

My main resources for planning on the web are:

http://www.teararoa.org.nz
http://teararoatrail.freeforums.org
https://www.facebook.com/groups/26638669574/
and the great help of Thomas who hiked in 2012

The official Guidebook from Geoff Chapple is nice but not very usefull for the hike itself. It got some nice pictures and overall route descriptions but nothing that really helps while on the trail.

Please note that you must be comfortable with the gear for yourself, just because it works for me should not mean it does work for you. I have used a set up like this in thousands of kilometers hiking in different environments. So should you.

 

GEAR LIST

As expected my gear worked just fine, also in New Zealand. I have seen many hikers hauling way too many stuff on their backs which made them exhausted and slow.

Shell (365g):

rain

Haglöfs OZO Jacket (Gore-Tex paclite) 202g
Montane Minimus Pants (Pertex Quantum) 125g
MLD Waterproof Mitts (Event) 38g

Insulation (357g): 

insul

Fleece Hat 30g
Mountain Hardware Ghost Whisperer Down Jacket (hooded) 217g
Nike Running Gloves 37g
Sleeping Socks 73g

I forgot the Fleece Hat at home and used a Buff when I had to.

Backpack (730g):

pack

 

MLD Exodus Backpack, 2x hip belt pockets, 2x shoulder strap bottle holders 670g
Exped UL Waterproof Liner 60g

 

Sleeping System(2151g):

sleep

MLD Solo Mid Silnylon with bug netting 510g
MLD Superlight Bivy 219g
TAR NEO AIR S + 6 Segments TAR Z-Rest 440g
Katabatic Gear Sawatch Quilt 650g
Silk Liner 132g
Tyvek Ground Cloth 91g
Trekking Poles 492g
8x Easton Stakes and pole repair 109g

The Katabatic Gear Quilt was too warm in most of the nights. I just used the liner and bivy a lot of times.

Clothing worn(1203g):

worn

Visorcap 49g
Sunglasses 26g
Bandana 31g
Running Shorts with liner 133g
Icebreaker Tech Tlite Shirt 150g Merino 140g
DG Gaiters 34g
1x Running Socks 40g
Brooks Cascadia Trail Shoes 750g

Bounced the Gaiters after 90 Mile Beach.
I added a pair of lightweight flip-flops to my kit. I liked them a lot in hostels, huts and for walking around town. 

Clothing carried(682g):

clothcarr

Buff 37g
Headnet (not pictured) 20g
Ibex Indie Hoody Merino 283g
Icebreaker Merino Tank 150 Merino 100g
Icebreaker Merino Boxershort 54g
Smartwool Merino  pants 150g
1x Running Socks 38g

Never used the Headnet. Sandflies where still bad in places.

Kitchen(433g):

kitchen

Cat Alcohol Stove 7g
Windscreen 33g
MSR Titan Kettle + Lid 125g
Titan Spork 8g
Pot Cozy 27g
2L Platypus 33g
0,7L Plastic Bottle 67g
Sawyer Mini Filter (dry) + backflush + 0,7l squeeze + stucksack 100g
Aqua Mira Drops (Mini Dropper)
Mini Victorynox knife 22g
Mini Bic lighter 11g

I bounced the waterfilter on the South Island and just carried Aqua Mirra Drops. I have hardly used them and drank most of the water without purification.

First Aid & Hygiene (200g):

firstaid

Duct Tape
TAR Repair Kit
Seam Sealer
Medical Tape
Ibuprofeen
Aspirin
Anti Allergic Pills
Emergency Blanket
Antiseptic Lotion (Mini Dropper)
Deet (Mini Dropper)
Sunscreen
Lipbalm
Feetbalm
Safety Pins

Toothbrush
Dr. Bronners Magic Soap
Mini tooth paste
Dental Floss
Hand Sanitizer (Mini Dropper)
Razor
TP

 I did not bring the emergency blanket nor the handwarmers. Was happy about the pollen medication, hayfever was an issue on the South Island.

Electronics ():

elect

Canon PS S100 + 3 batteries + charger + poutch 309g
Fuji X-E1 + Fujion 18/2 + Fujion 18-55
ND Filter 64
iPhone4 + headphones + charger + poutch 209g
Kindle e-book reader (not pictured) 160g
Spot3 Satellite Messanger (with 4 lithium AAA Batteries and mini biner) (not pictured) 120g
gumPro mobile battery 121g
small USB cord 13g
short powersupply cord 30g
Adapter EU to NZ 7g
SD-Cards + poutch 40g
Card reader 5g
Casio Watch 20g
Petzl e-lite headlamp 29g
Gorilla Pod with Manfrotto Ballhead 350g

 

Like on all the other trips before I got rid of the tripod early and used logs, photobag or rocks instead.
Used a waterproof lightweight photobag from Ortlieb to carry the Fuji Camera. This bag was indeed waterproof.

Navitation:

Maps (from the TA website printed doublesided on A4)
Compass (basic) 35g
iPhone with Topo NZ app and TA waypoints for backup

I hardly used the maps, the GPS App on the phone worked perfect.

Other Stuff (150g): 

Passport
Wallet
Pen + Paper
Waterproof Stuffsacks
Zip Loc bags

 

TOTAL GEAR CARRIED: 5804g
BODY: 1695g

I use a bounce box along the way mostly for maps, shoes,socks, gear replacements, trekking pole tips, toiletries;


Karnischer Höhenweg 403 Trailrun

Im Oktober von Sillian in Osttirol ins Kärntner Nassfeld über den KHW 403.

Tag 1: Sillian Parkplatz Draubrücke – Hochweißensteinhaus

Tag 2: Hochweißensteinhaus – Nassfeld

 

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Equipmentliste (Körper + Rucksack):

Rucksack Salomon Advanced Skin Slab 12
Ultrasphire Hüftgurt
Wasserdichter Packbeutel (Exped UL)
Black Diamond Long Distance Carbon Stöcke
Montane Minimus Jacke
Montane Featherlite pants
Laufhose Lang
Laufhose Kurz
Tshirt Merino + Ärmlinge
Shirt Lang mit Zip und Kragen
2xBuff
Fleece Haube
Handschuhe
2xLaufsocken
1xHüttensocken (etwas dicker)
Hüttenschlafsack Seide
Mountainhardware Daunenjacke Ghost Whisperer
Stirnlampe Petzl Myo + Ersatzbatterien
Handy
Kamera
Gorilla Stativ
Trinkflasche 700ml
Guidebook
Schuhe
Geldbörse (klein)
einen Mike

Zahnbürste kurz (Kinderzahnbürste)
Desinfektionsmittel
TP
Wundverband
Leukotape
Dr. Bronners Magic Soap (auch als Zahnpasta verwendbar)


Sarek/Padjelanta Loop September 2013

Inspiriert durch Joery´s Bilder und Berichte, mit der Absicht früher oder später Alaska erleben zu können und in Anbetracht dessen, schon bald auf einem langen trail unterwegs zu sein, habe ich mich heuer nach einer anderen Herausforderung gesehnt. Es sollte der von Sagen und Mythen umgebene Sarek Nationalpark im nördlichen Schweden werden. Ein umsehen auf Kartenmaterial hat mich auch auf das Gebiet mit dem lieblich klingenden Namen Padjelanta aufmerksam gemacht. Lange habe ich nicht dafür gebraucht um hier eine brauchbare Rundtour herauslesen zu können. Mein grober Plan lautete also den Start und Endpunkt auf Kvikkjokk festzulegen mit einem möglichen Resupply in dem Resort Ritsem nördlich des riesigen See Akkajaure. In der Vorbereitung habe ich mir lediglich mögliche Routen durch den Sarek angesehen, wollte aber alles vor Ort entscheiden und flexibel sein. Ein weiteres Hauptaugenmerk dieser Tour sollte sein, nicht einem Kilometerwahn zu verfallen (der kommt dann im Januar) sondern viel Zeit mit beobachten und fotografieren zu verbringen. Ja sogar ein Buch hatte ich dabei um mal eine Lesepause einlegen zu können. Im Endeffekt wurde es eine gesunde Mischung aus beidem, Kilometerwahn und Fotografie 
Eine rund 300 Kilometer lange Runde die ich in gut 16 Tagen locker bewerkstelligen ließ ist es schlussendlich geworden

Ich habe mich schon ein halbes Jahr vorher dazu entschlossen mich der doch recht abgelegenen Gegend langsam zu nähern und die Variante des Nachtzugs von Stockholm aus gewählt. Leider durfte bei der Onlinebuchung etwas schief gelaufen sein und so musste ich feststellen kein Schlafabteil zu haben sondern lediglich einen Sitzplatz im Großraumwagon, gut so ist das nunmal, der Zug war nicht besonders voll und somit konnte ich wenigstens auch den Sitz neben mir verwenden. Hätte ich mir anfangs nicht gedacht das man darauf mit 1,80 liegen kann. Zumindest solange bis eine Seite so wehtut und man sich dann auf die andere dreht, solange bis es draussen wieder hell ist.
Mit Wartezeiten war ich gute 30 Stunden unterwegs um von meiner Wohnungstüre ins schöne Kvikkjokk zu gelangen.

Packliste

Video (HD einschalten nicht vergessen):


Ich weise darauf hin, in diesem Bericht keinerlei Routenempfehlungen sowie Material Tips für die von mir beschriebenen Regionen zu geben.

Tag 1 23.08.2013

Endlich raus aus dem Bus und erstmal hier Orientieren. Soweit ich weiß sollte diese Fjällstation auf einem Hügel sein, somit nehme ich die Straße bergauf. Ich hinterlasse ein Gepäcksstück, führe etwas smalltalk mit den anwesenden Personen, werde auf den kleinen Rucksack angesprochen und ein Engländer fragt mich ob ich die Marke Gossamer Gear kenne. Wir führen ein wenig Geartalk dann kaufe ich mir meinen Brennspiritus und mache mich auf den Weg der die ersten Kilometer auf dem Kungsleden verläuft. Viel ist hier nicht mehr los und es wird bereits von Nebensaison gesprochen. Bei bestem Wetter, soll meine erste Tagesetappe die etwa 20 km entfernte Parek Ebene sein. Der Weg verläuft schön durch dichten Fichtenwald der sich immer wieder mit den Birken abwechselt, endlich darf ich auch mal auf diesen Bohlenplanken laufen. Ab und zu ist es möglich die hohen Berge in der Entfernung zu erkennen, das gibt mir besonderen Ansporn und so bin ich nach ca. 5 Stunden an meinem heutigen Ziel. Ich suche mir ein schönes Camp im bereits sehr lichten Birkenwald. Eine Feuerstelle ist da, jede Menge Holz liegt herum. Es gibt einen Bach. Herz was willst du mehr. Nach dem ich mein Lager aufgeschlagen habe erkunde ich noch etwas die Gegend oberhalb der Baumgrenze. Hier lagert ein älterer deutscher Herr der bereits auf dem Rückweg ist und gemeint hat das es letzte Woche geschneit hat. Kaum vorstellbar, ich stehe hier in t-shirt und shorts bei guten 18°C. Ich gehe noch weiter, schließlich will ich den Sonnenuntergang von hier oben erleben. Es dauert nicht lange und ich kann meine erste Rentier herde beim vorbeiziehen beobachten. Das Licht wird immer Zauberhafter und ich springe von einem Felsblock zum nächsten um noch ein paar weitere Bilder schießen zu können. Nach dem die Sonne weg ist mache ich mich auf den Rückweg und genieße eine angenehm ruhige Nacht. Im Gedanken spiele ich morgen zum Observatoriumsplateu aufzusteigen sollte die Sicht so gut wie heute sein.

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Um 05:30 stecke ich meinen Kopf zum ersten mal unter dem Tarp hervor, auch in der Nacht ist es trocken und windstill geblieben. Ein leichter Morgennebel liegt zwischen den Bäumen etwas unterhalb von mir, allen anzeigen nach scheint es ein weiterer schöner Tag zu werden. Ich bleibe noch gut 10 Minuten liegen und breche dann kurz nach 06:00 auf Richtung dem Tjievrra Massiv. Von hier kann ich bereits die Kuppel des Barddetjahkka (2005m) sehen und überlege mir eine Route für den Aufstieg. Beim Verlassen des Pfades der mich hier her gebracht hat, ahne ich noch nicht von nun an fast den ganzen Tag in Blockfeldern zu verbringen. Ich suche mir immer wieder markante Punkte am Bergrücken den ich für den Aufstieg wähle um meine Route halbwegs effizient gestalten zu können. Immer wieder quere ich Schneefelder, steige von einem terrassenartigen Plateau zum nächsten auf. Hier stoße ich ab und zu auf Steinmännchen, da ich aber bei den Verhältnissen keinerlei Orientierungshilfen benötige schenke ich ihnen kaum Beachtung und wähle meistens eine etwas direktere Variante um mein Ziel das Observatoriumsplateau zu erreichen. Die Rote Blechhütte, eine von mehreren Hütten Axel Hamberg´s der als Sarek Pionier gilt und hier an die 35 Sommer und 8 Winter verbracht hat ergibt einen interessanten Kontrast in der Steinwüste die sonst hier oben dominiert. Die Hütte selbst ist verschlossen, um sie liegen viele alte Blechteile herum, das alte Gerüst (Foto) erinnert mich irgendwie an Bilder der Mondlandung. Ich suche erstmal Windschatten auf einer Seite der Hütte, mache eine Pause und beschließe dann nur mit der Kamera in der Hand weiter auf den Gipfel auf 2005 zu gehen.
Ich gehe weiter vor um über den Felsabruch schauen zu können, dann realisiere ich, dass ich direkt oberhalb des Gletschers Bardedejiegna und gegen Osten das dazugehörige Tal mit Gletscherfluß, dem Gadokjahka der von hier oben wie ein winziges Bächlein wirkt. Je weiter ich hinaufgehe desto grandioser wird die Aussicht auf so gut wie alle hohen Gipfel des Gebiets. Hier oben ist ausser mir kein Mensch, ich bin unglaublich glücklich dieses Gebiet, dass ich in den nächsten Tagen durchwandern werde von hier oben sehen kann.
Anstatt dem Kamm zu folgen und an der Brücke die auf der Karte eingezeichnet ist, beschließe ich kurz nach dem Observatorium Richtung Gletscher abzusteigen. Das Tal zieht mich stark an und ich denke darüber nach den Fluss am Gletschertor zu umgehen. Von oben konnte ich allerdings nicht sehen wie lange dieses Blockfeld tatsächlich ist. Stellenweise wird es sehr steil und auch hängend. Ich muss sehr vorsichtig sein bei jedem Schritt, abschnittsweise hält kein Stein auf dem anderen. Je weiter ich nach behutsam nach unten steige je länger wird das Blockfeld. Ich sehne mich bereits nach dem grün leuchtenden Talboden den ich schon seit mehreren Stunden anvisiere. Etwa 20 Meter links unter mir gibt es riesige Spalten im Blockfeld. Das Gestein liegt hier meterhoch direkt am Gletscher. Für den ca 3 km langen abschnitt brauche ich fast 4 Stunden. Erleichtert steige ich vom letzten Felsblock auf den von Moosen bewachsenen Boden. Das Tal in dem ich stehe und auf den Gletcher zurückschaue ist einfach atemberaubend. Ich blicke noch einmal auf meine Abstiegsroute zurück die ich jetzt in ihrer vollen Länge sehen kann. Nun wird mir klar das ich alleine sicher nicht zum Gletschertor aufsteige. Hier liegen Kleinwagen große Felsblöcke, der Boden ist verschlammt und überall öffnen sich Spalten. Der Gadojahka hat hier ein ordentliches Gefälle und fließt so schnell das man ihn nicht Furten kann. Der Eingang des Gaskasvagge dem Tal das ich als Verbindung zum Sarvesvagge ausgewählt habe liegt mehr oder weniger gegenüber von mir, nur der Fluß trennt uns und macht meine Pläne erstmal zu nichte. Ich gehe ein paar hundert Meter Flussabwärts und merke dabei recht schnell das der einzige Weg die Brücke ist die sich ca 7 km Flussabwärts befindet. Nach dem anstrengenden Blockfeldern kann ich die Erleichterung des gehens im Tal durchaus gebrauchen und kurz darauf mache ich mich auf den Weg. Der Fluß und die umliegenden Berge prägen das Landschaftsbild. Hin und wieder gibt es Rentierpfade die oft in mehreren Spuren verlaufen. Auch ich verwende sie um besser voranzukommen. Nach dem erreichen der Brücke die über einen recht tiefen Canyon führt suche ich mir einen Punkt auf der Landkarte den ich heute noch erreichen will um morgen früh, sollte das Wetter immer noch gut sein ins Gaskasvagge aufsteigen zu können. Ich muss beinahe die selbe Strecke Flußaufwärts zurückgehen um in das Tal vor dem Gletscher einbiegen zu können. Ich bin erstaunt wie einfach die Orientierung hier ist wenn die Sichtverhältnisse passen. Von Gletscher her gibt es starken Gegenwind, da ich recht müde bin schaue ich mich nur noch nach einem Windgeschützen Campspot um und werde in einer Senke fündig die den Wind deutlich abschwächt. Ein ebenes Plätzchen, fließendes Wasser. Mehr kann ich mir heute nicht wünschen. Trotz der 13 Stunden die ich heute durch sehr schwieriges Gelände unterwegs war kann ich nicht anders und ziehe noch mal mit der Kamera los um unter anderem noch ein paar Fotos unten am Fluß zu schießen. Ich kann es nicht glauben bei diesem Traumwetter hier keinen einzigen Menschen gesehen zu haben. Es fühlt sich gut an. In der Abendsonne bereite ich mein Essen zu, heute gibt es Couscous mit Trockenpesto, getrockneten Tomaten, Parmesan und Olivenöl. Während mein Wasser auf dem Kocher steht sehe ich mir die mögliche Route für morgen an. Danach gehe schlafen und lasse noch einmal den Tag in meinen Gedanken Revue passieren.

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Am Morgen werde ich durch die Sonne geweckt die durch mein Tarp scheint, ein gutes Zeichen für einen weiteren schönen Tag. Um 06:30 verlasse ich mein Camp. Da der Einstieg in das Gasgasvagge etwas höher liegt gehe ich schräg den Hang hinauf. Immer wieder stoße ich auf kleinere Seen in denen sich die Umliegende Bergwelt spiegelt. Von den Terrassen aus kann ich gut auf den Gletscher sehen von dem ich gestern gekommen bin. Es ist so schön ruhig und warm das ich mich nach einer Stunde an ein Seeufer setzte und erstmal Frühstücke. Der Himmel ist bereits Stahlblau und so gut wie kein Wölkchen ist am Himmel zu sehen. Fast zu schönes Wetter um zu fotografieren. Ich mache immer wieder ein paar Aufnahmen von den Reflexionen in den Gewässern. An der markanten Felsformation des Skajdetjahkka erkenne ich das ich hier nördliche Richtung einschlagen muss. Das Gelände wird blockreicher und es gibt einige Höhenmeter im Anstieg zu bewältigen. Lange Zeit hab ich nur den Pass vor Augen. Dahinter ist nur noch das Blau des Himmels sichtbar. Von der Passhöhe sehe ich hinunter in den tiefen Taleinschnitt des Gaskasvagge und den steilen Gegenhang auf der Südseite des Sarvesvagge, einem recht breiten mit Birkenwäldern bewachsenem Tal. Anfangs steige ich noch relativ einfach über gut zu begehende Blockfelder ab, später wird das Tal immer enger und der Gaskasjagasj schneidet sich tief in den Fels. Ich bin auf der rechten Seite des Flusses und weiß nicht so recht auf welcher Seite es wohl besser ist. Da ich nicht genau weiß wie breit der Fluß unten im Sarvesvagge wird, bleibe ich auf der rechten Seite um gegebenenfalls nicht furten zu müssen, da ich vom Sarvesvagge östlich ins Rapadalen wandern will. Der Hang bekommt ein immer steiler werdendes hängendes Gefälle und wird recht mühsam zu begehen. Immer wieder steige ich durch ausgetrocknete Bachbetten die voll mit Gestrüpp und losem Gestein sind. Ich bin sehr froh das der Boden trocken ist, bei Regen oder gar Neuschnee ist eine Begehung hier ein durchaus ernstes Unterfangen. Das Tal läuft an zwei Stellen V förmig zusammen weil an diesen Stellen noch ein jeweils zweiter Wasserlauf dazu kommt den es zu überwinden gilt. Auch hier bin ich über die trockenen Felsen sehr froh. An manchen stellen muss ich meine Hände verwenden um aus dem Canyon wieder hochklettern zu können. Das Sarvesvagge rückt aber irgendwann immer näher und langsam erkenne ich die einzelnen grün-gelb schillernden Bäume im Tal. Hier gibt es imm wieder Pfade, manchmal stoße ich auch auf Stiefelspuren. Unten im Flussbett mache ich erstmal eine ausgedehnte Pause. Zugegeben war der Abstieg ganz schön anstrengend aber bei den Verhältnissen sehr gut machbar. Weiter gehts durchs Sarvesvagge entlang des Flußes ins Rapadalen. Hier hätte ich mir zum ersten mal das Packraft gewünscht. Der Fluss würde durchaus befahrbar sein zumindest in den meisten abschnitten. Ich gehe dicht am Ufer entlang und kann die Elchtrails nutzen. Ich finde riesige Spuren und immer wieder die Losungen der Tiere. Alle paar hundert Meter endet der Pfad allerdings in irgendeinem Sumpf. Bald schenke ich den Pfaden daher nicht mehr all zu viel Beachtung, freue mich aber immer wieder auf einen zu Stoßen. Nach 2-3 Stunden wird das Tal immer weiter, links am anderen Flußufer erkenne ich den Laddebakte, einem sehr guten Aussichtsberg in diesem Gebiet. Um den Rahpaädno Furten zu können muss ich zuerst den Sarvesjahka überqueren. Dies scheint mir aber durchaus schwierig zu werden. Der Fluss scheint zwar nicht besonders schnell zu fließen, ist aber recht breit und vermutlich tief. Ich schnappe mir einen langen Birkenstab der in der Gegend rumlieg und teste erstmal an. Beim Einstieg ist das Wasser Kniehoch. Der Holzstab geht knapp einen Meter weiter schon ordentlich tief. Ich steige nochmal aus dem Fluß, verpacke die wichtigen Gegenstände Wasserdicht und Furte. In der Mitte ist die Wucht des Wassers ganz schön zu Spüren doch der Stab gibt mir guten halt. In der Mitte des Flußes bin ich bis zum Bauchnabel im Wasser, ich habe nur noch wenige Meter zum anderen Ufer und ziehe die Sache durch. Da ich jetzt schon Nass bin will ich auch gleich den Rhpaädno überqueren, ich fackle daher nicht lange und gehe zügig über die Sandbänke um dem Wasser näher zu kommen. Es gibt einige Tümpel und viele Seitenarme die alle ganz gut machbar sind. Ein Arm ist jedoch wieder etwas tiefer und ich stehe bis zum Bauch im Wasser. Schnell auf die nächste Sandbank. Mitten in einer Furt an einer Sandbank treffe ich auf zwei norwegische Fotografen. Sie sind bereits 38 Tage im Rapadalen und Sarvesvagge. Sie haben inklusive schwerem Fotoequipment, zwei Zelte und das gesammte Essen auf Etappen hier her getragen. Ich frage sie ob sie Bären fotografieren konnten. Sie Antworten mit:“No, just Elk“. Der letzte Arm um ans andere Ufer zu gelangen, die Südseite des Laddebakte geht problemlos. Das Wasser ist zwar stärker fließend aber nicht Tief. Ich steige aus dem Fluß und klettere über die Böschung in den Wald. Hier laufe ich die langsamsten Kilometer meines Lebens. Der Birkenwald is so dicht das man kaum zwischen zwei Bäumen durchkommt. Die Blockfelder sind mit Moos überzogen und überall gibt es gefährliche oft unsichtbare Löcher im Boden. Noch dazu hängt dieser Hang schräg hinunter zum Flußufer. An lichteren Stellen gibt es sehr hohes Weidegestrüpp und viel Sumpf. Ich kämpfe mich buchstäblich durch das Unterholz. Aber irgendwie macht das richtig Spass auch wenn es super anstrengend ist. Später auf der Karte stelle ich fest, für die letzten 2km ganze 3 Stunden gebraucht zu haben. Später gehe ich lange direkt am Flussufer, ich klettere lieber über die Felsen anstatt mich durchs Dickicht zu schlagen, bzw ist ein wenig Abwechslung willkommen. Ich gehe noch einige Kilometer Flußaufwärts und sehe mich nach 13 Stunden auf den Beinen nach einem Lagerplatz um. Ich finde auch einen schönen oberhalb des Flusses mit einem wunderschönen Ausblick. Für den nächsten Tag Plane ich noch weiter nördlicher zu gehen um oberhalb von meinem jetzigen Standpunkt auf den Hauptweg im Rapadalen zu stoßen um auf ihm nochmals zurück zu gehen um auf den Bielatjahkka oder dem Laddebakte steigen zu können. Doch diesmal sollte es anders kommen…

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Über die Nacht ist Wind aufgekommen, wie jeden Morgen blicke ich bei Tagesanbruch in den Himmel. Das Blau hat sich mit tiefem grau abgelöst. Heute macht es wohl keinen Sinn auf einen Berg der Aussicht wegen zu steigen. Ich erwarte Regen. Solange es trocken ist, packe ich doch mein Zeug zusammen und schaue wie weit ich komme.
Ich steuere erstmal die Brücke und das Nottelefon in der Mitte des Gebiets an. Nach ca. 2 Stunden setzt heftiger Regen ein ich gehe noch ein Stück und beschließe mein Tarp aufzubauen um den Regen vorübergehen zu lassen. Ich hab keinen Zeitdruck und genug Vorräte, um wenn es sein muss auch länger hier zu bleiben. Ich lege mich erstmal hin und schlafe noch 2 Stunden. Es ist still draußen, kein Regen mehr, doch der Himmel sieht noch bedrohlicher aus als vorhin.
Ich nutze die Regenpausen um Blaubeeren zu sammeln und die Gegend zu erkunden. Unter anderem steige ich nur mit der Fotoausrüstung zwei bis dreihundert Höhenmeter auf den Berg hinter mir. Immer wieder sticht grelles Licht durch die Wolkendecke durch. Es regnet für ein paar Minuten und hört dann wieder auf. So soll es den ganzen Tag weiter gehen.
Ich verbringe die Nacht an der selben Stelle.

Am Morgen nutze ich eine der Regenpausen, packe zusammen und mache mich auf den Weg in einen langen Tag.
Heute gehe ich auf Grund der nicht vorhandenen Sicht und des Regens, von meinem Camp, das ca 2km vor der Brücke liegt, durch das Ruohtesvagge bis kurz vor dem Bootsanleger nach Ritsem (Änonjalmme).
In der kleinen Schutzhütte koche ich mir erstmal einen Kakao und wundere mich, wieviel Stumpfsinn Menschen durch den Kopf gehen muss um es hier dann an die Hüttenwand zu kritzeln.
Durch das Ruohtesvagge ist die Navigation auch ohne gute Sicht ganz ok, nur einmal bin ich unaufmerksam und biege zu früh ab. Doch dies bemerke ich recht schnell, als ich plötzlich vor dem Gletscher Ruohtestjahkka stehe.
War ein netter kleiner sidetrip. Immer wieder sind kleine und mittelgroße Flüsse zu queren die aber alle kein Problem darstellen. In einiger Entfernung erkenne ich eine alte Rentierzüchterhütte die Mitten am Weg steht.
Einige Wanderer scheinen echt zu glauben das hier die Mülldeponie des Sareks ist. Solche Leute gehören gestraft. Da keine ich kein Pardon wenn es darum geht Müll zurückzulassen.
Weiter gehts über meist ebene Flächen, hin und wieder ein Graben, Sumpf oder Fluß die mich aber nicht wirklich an meinem zügigen weiterkommen hindern.
Birkenwald! An der sich änderten Vegetation und dem Flußlauf erkenne ich, dass ich hier bald mal links abbiegen muss um dann irgendwann an die Nationalparkgrenze zu gelangen. Der Wald wird dichter, herrliche Zeltplätze finden sich hier auf kleinen Terrassen. Weiter unten kommen dann die Parks Padjelanta/Sarek/Stora Sjöfalets zusammen.
Morgen möchte ich das 11 Uhr Boot nach Ritsem nehmen von daher beschließe ich noch ein paar Kilometer zu machen um dem Bootsanleger näher zu sein.
Nach ca. 14 Stunden finde ich einen netten Platz, mit einer restlichen Wegstrecke von ca 5km für morgen.
Etwas erstaunt stelle ich fest, dass meine Kleidung so gut wie trocken ist. Hilft imprägnieren doch?

 

 

Um auf Nummer Sicher zu gehen mache ich mich schon früh auf den Weg zum Bootsanleger, weit habe ich es ja nicht mehr. Es hat wieder geregnet über die Nacht. Ich stehe solange Barfuß auf meiner Tyvekplane bis mein Rucksack fertig gepackt ist und sich bereits auf meinem Rücken befindet. Noch einmal hinein in die Nassen Sumpfsocken und Schuhe.
So ungut es manchmal ist, immer wieder erstaunt es mich wie egal es wird sobald ich die ersten Meter zurückgelegt habe.
Ich schlendere durch den gelben Birkenwald. Im Gedanken bin ich schon etwas mehr bei meinem Versorgungspaket in Ritsem als im Wald, starker Wind, kein Mensch weit und breit.
Nach ca einer Stunde erreiche ich die Hütte oberhalb des Anlegers.Menschen! Riesen Rucksäcke! Haben wohl in der Hütte gepennt. Ich gehe runter zum Anleger und koche mir einen Kaffee mit meinen Spiritus Resten. Den Wind nutze ich gleich um mein Tarp zu trocknen.
Schon von weitem sehe ich das Boot, es ist größer als gedacht, die ersten Hüttenübernachter kommen schon und gehen gleich auf die Landungsbrücke. Scheint so als hätten sie Angst keinen Platz mehr zu bekommen. Dabei fasst dieses Boot doch locker 90 Menschen. Ich beobachte. Die kramen irgendwas herum. Ein Windstoß und der Signalfarbene Packsack ist im See verschwunden. Wahrscheinlich wird er sowieso nicht mehr gebraucht. Für die meisten geht es von Ritsem aus mit dem Bus zurück in die Heimat.
Ein blonder Junge mit zerzaustem Bart kommt aus der Kajüte und befestigt das Boot am Anleger. Wortlos gibt er uns zu verstehen das wir jetzt das Boot betreten können.
Ich bin jedenfalls der erste der das Boot wieder verlässt. Ein Auto mit fehlender Bereifung steht oberhalb des Bootsanlegers. Ich folge dem Pfad den Hügel hinauf und erkenne mehrere rote Barracken. Eine davon muss wohl die Fjällstation sein. Würde ich solche Plätze nicht irgendwie mögen, würde ich sagen es ist richtig hässlich hier.
Ich checke die Fjällstation nach meinem Paket. Eine blonde Dame führt mich hinunter in einen Schuppen in dem sie die Post aufbewahren. Ich hab mein Paket von aussen so gekennzeichnet das ich es unter hunderten wohl schnell erkennen würde.
Hier liegen aber nur 5 uns meines ist nicht dabei. Try tomorrow.
Viel ist nicht mehr los in der Fjällstation. Ich hab heute keinen Bock im freien zu schlafen, daher Miete ich mich in der Station ein. Diese habe ich so gut wie für mich alleine. Im Shop kaufe ich Bier und Abendessen. Später taucht noch ein Engländer auf der mir sein Ladegerät borgt. Jetzt kann ich wenigstens Musik auf meinem Smartphone hören. Ich mache nie wieder den Fehler und lasse Ladegeräte absichtlich zu Hause. Auch meine Kameraakkus sind so gut wie unbrauchbar.
Auch in der Station haben sie kein Universalladegerät.
Der Postbus kommt leider erst um 14:00. Ich schlafe bis in den Vormittag. Es gibt nicht viel zu versäumen. Alles ist in Wolken gehüllt. Man sieht kaum zum See hinunter und es Regnet. Ich bin von der Situation aber nicht genervt. Irgendwie gefällt es mir hier in der leeren Fjällstation. Ab und zu schaue ich hinauf zum Shop, hole mir einen Kaffee und spreche mit den wenigen Leuten die hier arbeiten. Der Bus kommt. Keine Post. Einen weiteren Tag werde ich nicht warten und somit muss ich vorlieb mit dem nehmen was es hier gibt. Viel ist es nicht und das wenige kostet eine Menge. Aber was solls. Ich bekomme ein dezentes Resupply hin und verlasse am nächsten Morgen Ritsem mit dem Vorhaben das Boot in Vajsaluokta zu verlassen und meinen Weg zurück nach Kvikkjokk über den Nordkalottleden zu beginnen. Die Crew auf dem Boot ist die selbe, nur mit dem Unterschied das ich der einzige Fahrgast bin.
Das Wetter heute ist ok, sehr windig, bisschen regnerisch aber mit der Tendenz zum trocken werden. Eines fällt mir gleich auf. Die Pfade hier sind sehr leicht zu wandern. Eine gute Abwechslung für mich. Oberhalb von der Kutjaure Hütte schlage ich mein erstes Nachtlager auf. Gegen Abend wird das Wetter immer besser. Auch das Akka Massiv zeigt sich. Ein Naturschauspiel an Farben breitet sich über mir aus. Mit dem Wissen das jeder Zeit mein Akku blinkt versuche ich soviel wie möglich davon einzufangen. Die letzten Minuten bevor es zu dunkel wird sitze ich eingehüllt in meinem Schlafsack einfach nur da und schaue.
Die Nacht ist recht frisch. Zum ersten mal lasse ich auch meine dünne Daunenjacke beim Schlafen an.

Die Fotos hier sind die letzten die ich mit meiner Kamera machen konnte. Danach war sie nur noch zum Einschlagen der Zeltnägel gut 😉

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In den restlichen 3 Tagen die ich noch auf dem Padjelantleden bis Kvikkjokk benötige passiert nicht viel, rechts von mir die Sarek Berge, links Seenlandschaften soweit das Auge reicht. Gut um die Seele baumeln zu lassen. Ich genieße die Stille und die Weite des Fjälls. Ab und zu treffe ich ein paar Menschen, meistens an den Hütten an denen ich oft neugierig bin und eine Pause einlege. So treffe ich beispielsweise http://www.simonpatur.de der noch 1000 km auf seiner Norge par langs zurückzulegen hat. In Saltoluokta landet gerade der Hubschrauber, ein Belgier steigt aus und führt sein neues Trekkingspielzeug für 10 Tage in den Sarek. Er weiß nicht so recht wo er jetzt seine Kameratasche anbringen soll.
Ich überlege ernsthaft ob ich von hier aus nochmal in den Sarek abbiegen soll, das Njoatsosvagge würde sich anbieten. Irgendwie komme ich aber nicht damit klar das ohne Kamera zu machen, mittlerweile ist der Saft wirklich alle.
Ausserdem habe ich nicht mehr genug zu futtern und und und..

Auf den Hochebenen von Tuottar wird es bereits dunkel, es geht ein orkanartiger Wind und ich habe so gut wie alle meine Bekleidungsschichten am Körper um es noch angenehm zu haben. Vor den Hütten die ich schon von weitem aus der Ferne sehe dürften die Brücken wenn sie überhaupt je vorhanden sind, jedenfalls nicht mehr da sein. Die Flußarme sind recht breit aber nur sehr wenig Wasser darin. Ich schaffe es beinahe von Stein zu Stein zu kommen ohne abzurutschen, aber wie gesagt nur beinahe.
Ich bin seit gefühlten Ewigkeiten unterwegs und beschließe die Nacht hier zu verbringen. Ausser mir ist kein Mensch mehr da.
In einer kleinen Hütte am Ende des Plateaus scheint noch Licht. Wahrscheinlich doch der Hüttenwart.
Ich klopfe an die Tür, eine überaus reizende Hüttenwartin öffnet. Ich bin etwas „perplex“ finde aber doch den Faden und frage nach einer Unterkunft. Wie angenommen ist niemand sonst niemand hier und ich kann mir irgendeine Hütte aussuchen. Ich nehme die kleinste dem See am nächsten. Es tut gut aus dem Wind zu sein, ich mache erstmal die Gasheizung an, höre etwas Musik von meinem Smartphone und genieße mein Abendessen vom Fenster aus. Draussen zeichnet sich ein wunderschöner, mit schweren Wolken durchzogener Sonnenuntergang ab. In dieser Nacht bringe ich aus irgendeinem mir nicht erklärbaren Grund kein Auge zu. Ich schieb es auf den Wind.

An einem weiteren Tag treffe ich unverhofft auf ein ehemaliges ODS Mitglied. Es ist Järven wie sich herausstellt.
Nichtsahnend stehe ich an einem kleinen Vorsprung und blicke hinunter auf den Birkenwald.
Plötzlich hinter mir eine Stimme, die meinen Namen ruft. „Matthias?!“ Ich drehe mich um. 3 Wanderer mit Birkenstäben und Riesenrucksäcken ein paar Meter hinter mir. Wie ich an der Aussprache meines Namens erkennen kann, ist zumindest einer von ihnen deutscher, also antworte ich einfach mit einem kurzen „ja“. Wir reden eine ganze Weile, die 3 wollen dann noch weiter zur nächsten Hütte.
Ich hab mir bereits einen grandiosen Zeltplatz gesucht. Irgendwie witzig Järven hier zu treffen.
Er sollte übrigens nicht der einzige bleiben der mich „hier oben“ verwunderlicher weise kennt.

In Kvikkjokk angekommen bin ich eigentlich am Ende meiner so geplanten Reise. Da ich noch etwas Puffer hatte, hat sich per Zufall noch ein kleiner Abstecher in den Sarek ergeben. Zusammen dem österreichischen Extrem Bergsteiger Hans Goger den ich zufällig getroffen habe.

Zum Abschluss noch ein paar Bilder die Hans aufgenommen hat:

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Wörthersee Trail-Maniak 57k 2013

 

Having done this event in 2012 my initial goal for coming back this year was to look how I improved as a „runner“ during one year.
Despite spending most of my time running in the mountains I somehow like this course. Its really runable and not very technical at all (from my point of view).
So Mike, Volker and myself drove to Klagenfurt, spending the night in the hostel and racing the next day.
I have no idea why it took 7hours and 44minutes to cross that finish line last year. As far as I remember I really struggled after 30k and I was not able to run anymore not even on paved flat road.
That in mind I really took it slowly this year. Mike was gone with the front pack after the start, so I ran with Volker for more than the half of the race. Before Pyramidenkogel Volker had the drive to go faster which was good for him. We ran through a hornets nest somewhere where I got stung in my elbow. Ohters had to withdraw here because they got stung in their heads.
I maintained a slower steady pace till the top of the highest point of the course. I could have done more running on the climb but I hiked because I did not want to regret it later. On the downhill I almost crashed into a barbed wired fence. I had to hit the brakes hard and both of my legs started cramping immediately form that movement. All I could do was let myself fall back into the steep slope behind me. I never had cramps during running before so I had no Idea how to handle those. It felt like someone was pulling my muscles apart. After a couple of minutes It felt better, I took a salt pill had some water and made my way down. The running was not quite the same than before. Also I was afraid that the legs starting to cramp again.

All in all I have to say that I ran pretty mellow at a medium heart rate. At the end I was 1hour and 40mins faster than last year which is ok for me. Need more time to find my strengths. Maybe next year? Who knows….

 

 

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The Sarek/Padjelanta Loop 2013

I am back from northern Sweden since a few days and working on writings and the pictures right now. There will be a full trip report in the next weeks.
Meanwhile please enjoy some of the pictures!

 

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Race Report: 100 Miles of Istria (100k)

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Earlier in the year Anders and I where writing back and forth looking for the right trailrace to participate in together.
He came up with 100 Miles of Istria which was held for the first time this year.
Since I knew Istria only from going on vacation with my parents as a child, it sounded really appealing to get to know the mountain areas spreading through the country.
So I picked up Anders and Gerald who signed up for the 100 miles distance and off we went. After spending a day at our apartment we drove down to Koromacno to pick up the bib numbers. Gerald was starting the 100 miles at 9 p.m. that day so he stayed at the finish area to catch the transfer bus to the start in Umag later. We enjoyed the nice warm weather down at the sea and later we looked for the trail which runs down from the mountains close to the finish. Later, Anders and I where driving back to the apartment, preparing for the race the next morning by looking at maps and profiles.
As always the night before the race felt like catching no sleep at all. My alarm clock woke us up at 3:20 a.m. since we had to catch the transfer bus leaving close to 5. Bus ride was kind of horrible with lots of construction work on the way to Buzet. I felt tired and somehow not too excited. We met Gerald who decided to quit here after 60km.
In Buzet around 120 runners gathered at the starting line. At 7 the race was on. Anders and I worked together from the first minute and found our pace really quick. Walking uphill, covering ground on the flats and descends. We reminded each other on not going too fast in the beginning because it is going to be a long day anyway. The terrain in the first half was already technical but ok to run in most parts. We got wonderful views along the way and where really excited to run together. Since Anders and I have not met since the end of the PCT two years ago, we had enough to talk so the time went by fast.
After 10 hours I was still wondering why there has not been a low point yet. Later in, we where thinking about a 16 hour finish time, since most of the long climbs are behind. Before we descended down to the Checkpoint at km 68, a runner from Slovenia told us we are around 10th position. This was very motivating because I had no idea where in the field we are.
What we did not expect was, that the terrain closer to the coast was getting much worse than in the beginning. Very hard to run on, especially with tired legs. A fall here would mean a serious injury. I crashed my toe into a rock once which felt like I twisted the nail of the toe. But I did not stop to look for it. Between Rabac and Labin the trail got very steep, they installed cables to make the way down possible. We had to climb over a waterfall to reach a checkpoint. A beautiful place but at this stage I was too tired to get out the camera for pictures. I really had to focus on every step I took. At the climb to Labin I felt really really tired. I knew that this point will come and I knew also how to go through and feel better again.
At the checkpoint in Labin I changed my socks again and fueled up for the last 20 km. We turned on our headlamps and off we where into the night. Twice we had to retrace our steps because we could not find the waymarkers anymore. We where ready to finish and kept pushing downhill, wondering when we will get to the dirt road which we knew from inspecting the trail the day before. After that dirtroad, we came down to the paved road, which lead us the last km into the finish in Koromacno. After close to 18 hours on our feet we where more than happy to be done and finishing 10th place overall. All in all, it was a great day and I am really happy about staying save and healthy along the way without having too many problems with fatigue or lack of motivation. The experience running through the mountains of Istria is something I dont want to miss. We endured.
Great organization and enthusiastic volunteers too!

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Useful resources for a Pacific Crest Trail thruhike

All Information you need for a 2600 mile long PCT thruhike on five websites:

http://www.pcta.org/ – Official website of the „pacific crest trail association“, get your permits here
http://www.planyourhike.com/ The title says it all, resupply points, strategys,…
http://www.pcthandbook.com/ The one and only „Yogi´s PCT guidebook“, it will become your bible out there
http://www.pctmap.net/ Halfmile´s maps, very useful and all you need beside Yogi´s guidebook
http://www.postholer.com/ Meet fellow hikers, good maps and planning resources
http://topomapsapp.com/ GPS application for your iPhone/Pod, works with Halfmile´s waypoints.


Writing and skiing, Nandlgrad/Schneeberg

As you can see there has not been much going on here lately, most of my writing energy floats into my bookproject with the workingtitle „From Desert Floors To Mountain Tops“ which hopefully will be ready in autumn of 2013. The hours I dont spend writing in front of the screen are mostly filled with running and skiing. I brought some pictures from the last ski mountaineering trip up the Nandlgrad on Schneeberg together with Sven. Hope you like them!

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