Gear

5 ultraleichte Ausrüstungsteile für günstig

Ultraleichte Ausrüstung hat den Ruf überteuert zu sein, vergleicht man Gewichts- zu Preisverhältnis stimmt dies auch, man bekommt tatsächlich weniger für sein Geld!
Spass beiseite, in diesem Artikel stelle ich 5 leichte, fast gratis Teile vor, die am Trail nicht fehlen dürfen und sich vielleicht sogar schon im Haushalt befinden.
So spart man Geld und Gewicht!

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Trinkflaschen
Ich verwende seit Jahren handelsübliche PET Flaschen, am liebsten die mit Gatorade (0,75l) geliefert werden. Fast wie bei einem richtigen Outdoorhändler gibt es diese auch in 3 Farben. Die Vorteile im Überblick:

  • sehr leicht
  • Weithals, praktisch für Elektrolytpulver
  • Sportöffnung
  • leicht austauschbar (Hygiene), fast überall erhältlich
  • günstig

Trinkblasen halte ich persönlich für Weitwanderungen aus folgenden Gründen ungeeignet:

  • Der Flüssigkeitsstand ist nicht schnell einsehbar
  • Der Rucksack muss zum Befüllen der Blase abgenommen und vielleicht umgeräumt werden
  • Blase und Schlauch verdrecken sehr schnell, unterwegs ist die Reinigung zu aufwendig
  • Anfällig auf Defekte

 

Drybags & Rucksackliner
Hier eignen sich stabilere Müllbeutel und Zip-Locs am besten, in den Müllbeutel kommt der gesamte Rucksackinhalt hinein, kleinere Gegenstände und Elektronik verstaut man am besten in Zip-Loc Beutel.

Sollte der vorhandene Rucksack eine externe Regenhülle haben, spart man noch zusätzlich an Gewicht wenn man diese daheim lässt! Eine Externe Hülle hält den Rucksack sowieso nicht lange trocken, da nach mehreren Stunden Regen und Wind die Nässe auch über den Rücken in das Innere des Rucksacks gelangt. Bei den meisten Ultraleicht Rucksäcken ist diese Hülle deswegen auch gar nicht dabei,  die Anschaffung einer solchen kann man sich sparen.

Dosenkocher
Ein Spirituskocher aus leeren Getränke- Konserven- oder Spraydosen selbst zu bauen erfordert nur minimalen Zeitaufwand, das Kochersystem ist  effektiv und extrem leicht.
Anleitungen zum Bau eines Dosenkochers für Spiritusbrennstoff gibt es viele, hier eine von Andrew Skurka.

Verzichtet man lieber auf einen Kocher eignen sich Erdnussbutter Container mit Schraubverschluss bestens um die „cold-soak“ Methode anzuwenden.

Löffel
Wer kein Geld für einen Titanum Spork ausgeben möchte, sieht sich am besten nach einem Löffel bei einer Fastfoodkette um. Will man dort nichts konsumieren hilft nettes Fragen meist weiter. Essstäbchen wären eine weitere Möglichkeit.

Unterlage / Groundsheet
Die meisten Zelthersteller bieten zum Schutz des Zeltbodens meist eigene Groundsheets zu fragwürdigen Preisen an. Alternativen dazu bekommt man im Baumarkt eine Folie aus Tyvek oder Polycro. Diese sind günstig, ultraleicht und robust. Einfach auf die Gewünschte Größe zuschneiden und darauf achten, dass das Groundsheet nicht über die Kanten des Tarps oder Zeltes hinaussteht, da sich sonst Regenwasser darauf ansammeln kann.

First Aid Kit
Anstatt ein fertiges Kit im Outdoorladen zu kaufen empfehle ich Überlegungen anzustellen, was tatsächlich auf Tour sinnvoll ist (dies variiert anhand von Länge und Schwierigkeit/Abgeschiedenheit der Tour). Das meisten Utensilien befindet sich ohnehin schon in der Haushaltsapotheke und müssen daher nicht neu gekauft werden.
Zum Verstauen reicht ein ZipLoc Beutel.

Falls ihr weitere Teile die in diese Liste passen würden kennt, hinterlasst bitte ein Kommentar!

 

 


Tipps zur Gewichtsoptimierung bei Mehrtagestouren und Weitwanderungen

Dieser Beitrag beruht auf subjektiven Erfahrungen aus meinen bewältigten Touren. Er soll lediglich ein Anreiz sein und Denkanstöße bieten. Vergewissert euch immer selbst was ihr euch zutraut und im Rahmen der eigenen Möglichkeiten steht.

Mit diesem Artikel möchte ich mich an alle wenden, die vor ihrer ersten längeren Trekkingtour stehen, sowie an Umsteiger aber auch an bekennende „ultraleicht“ Wanderer.
Der Beitrag soll helfen, die nötigen Kenntnisse zu erlangen um ein gelungenes Erlebnis in der Natur zu ermöglichen und aufzeigen was dieses trübt. Letzteres hängt in vielen Fällen mit einem zu hohen Rucksackgewicht und dem körperlichen Trainingszustand zusammen. Du musst aber keinesfalls ein „Super-Athlet“ sein um eine Lang-Distanz-Wanderung zu bewältigen. Wichtig ist, dem Körper die notwendige Zeit zu geben, sich der ungewohnt hohen Belastung anzupassen. Dies kann ein paar Wochen dauern, man merkt selbst ob die Zeit gekommen ist, weitere Strecken zurückzulegen sofern man das will.
Beginnen möchte ich mit einigen Fakten die für einen leichteren Rucksack sprechen.

6 Vorteile eines leichten Rucksacks:

  • Weniger Gewicht am Rücken wirkt Gelenksschonender am ganzen Körper
  • Sicherer, du kannst bei Gefahr schneller agieren (Steinschlag, Gewitter, Hilfe holen, etc)
  • Leichtfüssiger unterwegs sein, du leidest nicht unter der auferlegten Last
  • Du erreichst dein Ziel ausgeruhter und kannst die verbleibende Zeit besser nutzen
  • Weniger einzelne Gegenstände, das Ende der Herumkramerei!
  • Weniger unüberlegt gekaufte Ausrüstung bedeutet geringeren finanziellen Aufwand

Leicht unterwegs zu sein heißt keinesfalls erhöhtes Risiko aufsich zu nehmen oder gar notwendige Gegenstände zu Hause zu lassen. Es bedeutet lediglich das Equipment genau zu kennen, multifunktionalität zu entdecken  und an die verschiedenen Situationen und Touren anzupassen.
Mit perfekt abgestimmter Ausrüstung ist es egal ob man 5 Tage oder 5 Monate unterwegs ist. Bei Weitwanderungen wie z.B. dem Pacific Crest Trail ersetzt man verschlissene Ausrüstung unterwegs und nimmt so gut wie nichts extra mit.

5  Schritte die dein Rucksackgewicht drastisch reduzieren:

  • Quilt statt Schlafsack
  • Schlafmatte auf die 3/4 länge kürzen bei aufblasbaren Matten Größe S wählen
  • Rucksack mit geringerem Volumen und ohne Rahmen
  • Tarp od. Tarptent statt Doppelwandzelt
  • Hygiene-  und Erste-Hilfe-Kit optimieren

Diese 5 Schritte mögen im ersten Moment Radikal und unbequem klingen, wir wollen aber dabei nicht den Nutzen aus den Augen verlieren, weniger zu Schleppen und somit  den Komfort auf der Tour deutlich zu erhöhen. Vor dem Packen empfehle ich alle Ausrüstungsgegenstände mit einer Küchenwaage zu wiegen und in eine Excel Tabelle einzutragen. So kann man genau vergleichen und ersparrt sich erneutes Wiegen vor zukünftigen Touren.
Hier findest du meine Packlisten.

Ein Quilt ist ein Schlafsack ohne Rückenteil und Reißverschluss, er hat meist eine geschlossene Fußbox und mehr Ähnlichkeiten mit einer Decke die man auch daheim verwendet. Ein Quilt kann bei kalten Temperaturen an die Unterlagsmatte befestigt werden, somit wird das Eindringen von kalter Luft verhindert. Daune isoliert nur dann, wenn sie ungehindert „loften“ kann. Daher ist sie an allen Stellen wo sie beim Liegen gegen die Matte gedrückt wird wenig wirksam. Beim Quilt lässt sich die Temperatur wesentlich besser regulieren als in einem geschlossenen Schlafsack. Kein Reißverschluss bedeutet eine Fehlerquelle weniger. Er bringt somit einen erheblichen Gewichtsvorteil gegenüber einem herkömmlichen Schlafsack. Für noch mehr Wärmeleistung und der Hygiene halber empfehle ich die Verwendung eines Innenschlafsacks aus Seide (Silk-liner). Bei reinen Hüttentouren würde man nur den Innenschlafsack benötigen. Gewicht: 350-700 Gramm.

Die Schlafmatte soll vor allem für Komfort und Isolierung des Körpers vom Untergrund sorgen. Für die Beine reicht es den leeren Rucksack und etwas extra Kleidung zur Isolierung zu verwenden. Mittlerweile gibt es sehr leichte aufblasbare Matten, je nach Gegend sollte man abwägen ob man sich für eine Schaumstoffmatte oder für eine mit Luftfüllung entscheidet. Bei letzterer unbedingt ein Reparaturkit mit einplanen. Schaumstoffmatten können so eingerollt werden, dass sie einem rahmenlosen Rucksack stabilität verleihen. Gewicht: 200-400 Gramm.

In Anbetracht dessen, dass wir von nun an weniger Tragen wollen hat der 70 Liter Rucksack endgültig ausgedient. Ultraleicht Rucksäcke haben meist einen Rollverschluss und sind somit im Volumen variabel. Selbst für eine mehrwöchige Wanderung bei der die Versorgung unterwegs gewährleistet ist, reicht ein 45-50 Liter Rucksack. Viele Hersteller bieten mittlerweile auch UL Rucksäcke mit leichten Carbon od. Titanrahmen. Wenn man das Equipment aber soweit optimiert hat, dass man unter sechs Kilo kommt kann man  auch diesen Rahmen weglassen und zu einem frameless Rucksack greifen der sich mit Nahrung und Wasser bis ca 10 Kilo (subjektiv) bequem tragen lässt. Gewicht: 300-1000 Gramm.

Bei autarken Touren, sollte man sich über seine Behausung Gedanken machen. Die Hauptaufgabe eines Zeltes sind die Elemente wie Wind und Wasser draußen zu halten. Dies kann auch mit wesentlich leichteren Tarp Systemen erreicht werden, die meist mit Trekkingstöcken in Verbindung aufgebaut werden.  Zusätzlich kann man auch einen Biwaksack verwenden und somit an klaren Abenden unter freiem Himmel übernachten. Die Vorteile eines Tarps liegen ganz klar im Gewicht, ausserdem bildet sich bei einem Tarp gar kein bzw wesentlich weniger Kondensflüssigkeit. Gewicht: 150-1000 Gramm.

DSC00422reMein Tarp/Bivy Setup am GR20 auf Korsika. Gesamtes Rucksackgewicht bei 4,5 Kilo

Hier herrscht enormes Einsparungspotential. Die wirklich essentiellen Dinge sind ganz einfach. Zahnbürste, Zahnpasta und Seife. Der Kulturbeutel mit Klettspiegel und Hängehacken kann getrost zu Hause bleiben. für diese Gegenstände reicht ein Zip-Loc Beutel mehr als aus. Oft liest man von abgesägten Zahnbürsten und dergleichen, ich verwende hingegen lieber Kinderzahnbürsten. Diese sind ebenso leicht und haben ein kleines Packmaß und von der Handhabung angenehmer. Zahnpasta und Sonnencreme sollten nur in kleinen Reisetuben mitgenommen werden. Dr. Bronners Magic Soap eignet sich auch zum Zähneputzen (am besten Pfefferminz) und ist ausserdem zur Körper und Haarpflege bestens geeignet.

Ähnlich minimal halte ich auch das Erste-Hilfe-Kit. Es besteht aus 2 Wundkompressen, Alkoholtupfer, Desinfektionsmittel, Leucotape, Schmerztabletten und Einweg-Handschuhen. Dies passt ebenfalls in einen Zip-Loc. Sollten diese Utensilien nicht mehr ausreichen benötige ich sowieso einen Arzt. Bei Touren in völliger Autarkie sollte das Kit natürlich entsprechend erweitert werden.
Wichtig ist alle Flüssigkeiten wie z.B. Wasserentkeimung, Desinfektion, Seife, etc… in sogenannten Mini-Dropper Bottles umzufüllen. Das bringt viel Platz und spart Gewicht. Gewicht 50-200 Gramm.

 

Vorschau auf den nächster Artikel: Outdoor Küche-Wie versorge ich mich optimal auf einer Weitwanderung.

Überlegt einen meiner Workshops zum Thema zu besuchen!


Review: Littlbug Junior Stove

Weight: 145 g
Height/Diameter: 16 cm / 14 cm
Packsize: 17 x 13 x1 cm
smallest diameter for pot: 10,5 cm


Pacific Crest Trail Gear (HD)

Hi!
I took my new LAUFBURSCHE HuckePACK for a walk today, could not resist to snap a short movie of whats inside. If you dont care what I´am mumbling just enjoy the scenery!

[vimeo http://www.vimeo.com/22476719 w=398&h=225]

Packed and ready to go!


How to lighten up: Part I „the big three“

Since my PCT preperations and before people  asked me this question a hundret times. „less than 5 Kilo? how is it possible?“
My answer is easy. Think about the trip you want to do and the gear you will need and I mean it. NEED. Reducing backweight  can be done without missing comfort. Actually you have the benefit of a lighter pack and thats what I call comfort.

Why do you need a double wall shelter when you dont have to deal with bugs? Do you really need a shelter they use for arctic travels in the Austrian alps or in German woods?

Carrying a heavy load does not mean you are more secure. Save of what actually?
Most ultralight shelters protect you from rain, wind and snow.
The shelter is not your home during a trip. Its just a place where you spend the night.

When it comes to sleepinggear things become a litte more complicated because everyone has a different sense for the cold. It depends on your weight, your nutrition, exhaustion;
Many hikers advocate that sleeping gear also include your full clothing concept including raingear. Of course if you like to sleep with your clothes on it is possible to rate a 500g sleeping bag down to 0°C or less.

Next question is to choose a conventional sleeping bag, with hood and zipper or a quilt system. I prefer the quilt for many reasons, its often lighter, more like a blanket, easier heat regulation;

You probably have noticed that there are a lot of different styled backpacks. The main differentiation is framed or padded or frameless. Frameless is for sure the lightest, you can use  parts of your groundpadding to built up an frame inside or even outside the pack. Your whole gear becomes the frame, an accurate style in packing your gear is required for  comfortable  carrying. Have a look at Hendrik´s blog to see how it can be done.

Even if you choose the heaviest items of this list you are at 2638g for the „big three“.
Thats a really good start!

I made a selection of some fine ultralight gear below, but its up to you to choose what works best for your personal needs.

Shelter

GG Spin Twin Tarp 238g link

MLD Solo Trail Star Tarp 306 g link
(works also with a bugnet)

MLD Solo Mid (fully enclosed, bugnet optionally) 368g link

Sleeping System

Katabatic Gear Palisade Quilt 496g
Arklight Designs Walden Quilt 500g
Cumulus Liteline 400 760g

TAR Z-lite non inflatable 390g
TAR Pro-lite Regular inflatable 460g

MLD Superlight bivy 196g

Packing system

GG Murmur Hyperlite 231g (for the SUL enthusiasts,recommendet baseweight less than 5kg )

Laufbursche HuckePACK (available soon)
MLD Prophet 411g
Golite Jam 900g
Osprey Exos 46 1050g


Firstlook @ Litemountaingear´s Tarp Pole Extender

Especially on pyramid type shelters you always need something to extend the lenght of normal sized trekking poles to get a pitch high enough for an comfortable use.
This „Tarp Pole Extender“ makes it very easy to connect two trekking poles to one still into lenght adjustable pole at a weight of just 8 gramm.
To me it seems very durable and it will replace the MLD PoleJack on my upcomming PCT hike.

Thanks to Carsten at litemountaingear.com (shop online soon)


Inov8 F-Lite 230 review

First of all this shoe is light, very light. Actually for me it feels like a sock with a thin sole on it. But like on the other Invo-8 trailrunners it got a fantastic grip.
This is a shoe for short and fast distances, for longer distances I prefer more cushioned ones. I did my first 21k half marathon in them and got problems with both ankles. But this could also be a problem of false training.
I also use it for flat and urban terrain. The shoe fits good, but i would recommend to buy it one size bigger than your normal size. (I also recommend this one every other running shoe too)
The mesh is very breezy, which provides very good ventilation and quick drying.
As you can see on the pictures below mine broke at about 400k in them, but I got them repaired from a shoemaker. I dont know it the material used is too weak or they broke because mine are a little bit too small for my feet.

All in all i still would recommend the F-Lite 230 but not as your every day running shoe.

The pair in size EUR 43 weights exactly 480g on my scale.



MLD Cuben Solo Pro Tarp

MLD=SUL frei nach diesem Motto und angetan von einem Material namens Cuben Fiber hab ich nur noch auf einen erschwinglichen Preis gewartet um mir ein Teil aus dem hübschen Segellaminat aus den USA zu importieren.

Das Pro Solo Tarp gefertigt aus 24er Cuben (24 gramm pro quadratmeter) kommt auf unglaubliche 148g inkl. Abspannleinen, Linelocks und Silnylon Beutel. Die Abspannleinen sind nicht vormontiert, somit kann man sich diese selbst von der Meterware abschneiden und anpassen. Cuben Fiber hat die angenehme Eigenschaft Wasserdicht zu sein und so kann man wenn das Tarp bis zum Boden abgespannt wird auch heftige Regenfälle und durch die enorme Reißfestigkeit starke Winde darunter überstehen.
Platz für Rucksack etc. ist unterm Tarp genügend vorhanden.
Die Verarbeitung betreffend machen die Nähte und Klebstellen auf mich einen sehr guten Eindruck. Ich hab die Option mit 3 Hangloops an der Ridgeline gewählt um wie auf einem Bild unten erkennbar ein bugnet oder in diesem Fall einen Biwacksack mit Moskitonetz einhängen zu können.


Gossamer Gear Murmur probetragen am Schneeberg

Ein Rucksack mit einem Eigengewicht von 238g bei ca 36l Kapazität, ja es gibt ihn wirklich und das Konzept funktioniert sogar besser als man es sich vorstellen kann. Made in USA aus einer Mischung von Silnylon und Rip Stop Nylon (Zeltmaterialen u.a.)
Als Tragesystem bzw Rückenpolster wird die etwas breiter zusammengelegte Schlafunterlage verwendet, die Schultergurte können mit Kleidung oder den beigelegten Schaumstoffstreifen ausgelegt werden. Ich habe die sich im Lieferumfang befindlichen Schaumstoffstreifen durch etwas weichere und schmälere ersetzt.

Sehr gut gefällt mir die Netzaussentasche in der sich Tagesbedarf oder ein nasses Tarp verstauen lässt. Auch die beiden Seitentaschen sind gut ohne den Rucksack abnehmen zu müssen zu erreichen.

Ich hab den Rucksack mit meiner derzeit bei 3,5 Kilo schwebenden Korsika Packliste probegetragen und schon bald beschlossen ihn statt dem Golite Jam auf den GR20 mitzunehmen.

“ Na do schau her“







Firstlook @ Haglöfs OZO Pullover

Material: Goretex Paclite
Gewicht: Größe M, 200g

EDIT 30.07.2012: Diese Jacke hält nicht trocken bei wirklich starkem Regen!

Viel gibts darüber nicht zu sagen, beim OZO Pullover von Haglöfs handelt es sich um eine sehr leichte, Wasserfeste und klein zusammenlegbare Hardshell Jacke die sich durch alle 4 Jahreszeiten tragen lässt. Das Material ist auch an den Schultern nicht verstärkt, daher würde ich sie nur zum Tragen von UL Gepäck empfehlen. Ich finde sie sehr angenehm geschnitten und auch optisch gefällt sie mir sehr gut.


Firstlook @ Arklight Design Walden 250 Quilt

Die Fakten:

Größe: Medium,  180 cm lang
Daunenfülle: 250g
Gewicht inkl Kompressionssack: 480g
Material aussen/innen: Pertex Quantum
Temperaturbereich: bis zu – 3°C (Herstellerangabe) erprobt bis +3

Der erste Eindruck:

Die Vorteile eines Quilts gegenüber einem herkömmlichen Schlafsack dürfen bekannt sein, ich werde versuchen diese aber kurz zusammenzufassen:

Dort wo die Daune zusammengedrückt wird durch den eigenen Körper hat man wenig von der Isolierung daher sieht das Quiltkonzept es vor, das man die Daune dort gleich weglässt. Weiters haben die Teile keine Kapuze -> daraus resultiert ein klarer Gewichtsvorteil.

Der Arklight Design (in 2 Ausführungen erhältlich) ist am Rückenteil jedoch nicht ganz offen, sondern  mit dem weiterlaufenden Pertex Material verschlossen.
Für mich hat dies den Vorteil, sollte man keinen Seidenliner verwenden man nicht direkt auf der Isomatte liegt.
Ein Nachteil der eigentlich kein wirklicher ist, sondern eher nur gewöhnungsbedürftig erscheint ist,  dass in den Schlafsack von oben hineingestiegen werden muss. Wenn man das nicht will, könnte einfach der Rückenteil herausgenommen werden.

Die Verarbeitung erscheint mir sehr gut, das Material ist sehr angenehm auf der Haut. Mit extra Isolierung durch Kleidung traue ich dem Walden auch -5°C. Dies sagt sich aber leicht im Sommer wird aber im Herbst/Winter sicher ausprobiert.

Die Bilder:

Ansicht von oben

Einstieg mit Zugband

Übergang vom Seitenloft zum Rückenteil

Schlaufe rechts, auch auf der anderen Seite vorhanden

Rückenansicht 

Rückenansicht mit NeoAir befestigt
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Unterm Golite PonchoTarp


Firstlook @ Golite Ponchotarp 2010

Um den Blog nicht zum Trailrunning Tagebuch verkommen zu lassen einen kleinen Bericht:

Der Gedanke einen Ausrüstungsgegenstand für mehrere Zwecke einsetzen zu können gefällt mir und somit war der Weg für einen Regenponcho der zugleich als Tarp verwendet werden kann freigegeben. Meine Waage bleibt bei 203g stehen (ohne Packsack, Abspannleinen und Zeltnägel). Den Packsack werde ich wohl nicht verwenden sondern einfach das Tarp mit einem Gummiring zusammenhalten und so im Rucksack verstauen.

Mit Hilfe von Trekkingstöcken habe ich verschiedene Aufstellmöglichkeiten ausprobiert:

Variante I:

Diese gefällt mir eigentlich am besten, mit 1,83 hat man gut darunter Platz in der ecke ist noch Freiraum für Rucksack etc.

Variante II:

Am Abend gabs dann noch gewitterartige Unwetter mit leichtem Hagel. Das Tarp hielt auch dem aufkommenden Wind und Platzregen stand.

Langzeittest:
Auf Korsika ist mir eine Schlaufe ausgerissen, bei nicht übermäßiger Belastung. Ein anderer Fall der das gleiche beschreibt ist mir ebenfalls bekannt.


Discount Windbreaker

I bought this nice piece at an Austrian discount market for 22 Euros. Compared to my three times more expensive Montane Featherlite Jacket I have to say that I like this one much more. Even on the Montane one elastic arm cord allready broke. It is also lighter and i dont have to carry an extra stuffsack with me. So I use this for mainly for running and trekking. For cycling i still use the montane because the fluorescent yellow is much safer on the road than black. Watch out for this one they sell it once or twice a year.

(+)

light

very quick-drying

low priced

no logo print

stuffsack included

reflective trims (front,back)

small pocket

extended tail

long arms

(-)

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